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Neuss
Stadt lässt Senioren-Aktionstag Revue passieren

Neuss. Die Organisatoren des Netzwerktags möchten sich am Dienstag, 22. November, mit den Ausstellern zusammensetzen. Von Sebastian Esch

Mit Beginn der Rente bekommen viele Senioren Probleme im Alltag - und immer öfter stellen sie sich die Frage, wie sie die zusätzliche Zeit nutzen können. Um Abhilfe zu schaffen, veranstaltete die Stadt Neuss einen Aktionstag im vergangenen Oktober. Dieser erste "Netzwerktag für Menschen in der nachberuflichen Phase" fand unter dem Motto "Vernetzt im Quartier" im Rathausfoyer statt. Dort boten 25 Aussteller - darunter unter anderem Wohlfahrtsverbände, die Polizei, die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft, Vereine und Netzwerke - Senioren die Möglichkeit, sich zu informieren.

Die Themen waren vielfältig, es wurde über Inhalte wie Wohnen, Reisen, kulturelle, sportliche und bildende Angebote, Pflege im Alter, Demenz, Inklusion oder Verkehrsunfallprävention gesprochen. Zu jeder vollen Stunde gab es außerdem kurze Vorträge im Ratssaal zu den Themen "Sicherheit ist Sichtbarkeit", "Fahrradsicherheit" und "Hilfe zur Pflege - neues Pflegestärkungsgesetz". Dabei gab es für die Senioren Möglichkeiten zum regen Austausch mit den Experten. Eröffnet wurde der Aktionstag am Morgen von Bürgermeister Reiner Breuer.

Weil die Veranstalter mit der Durchführung sehr zufrieden waren, möchten die Ehrenamtlichen und Aktiven der Netzwerkarbeit jetzt im Nachgang mit den Ausstellern den Tag gemeinsam Revue passieren lassen. Dafür sei am 22. November ein Austauschgespräch geplant. Vorab trifft sich die Gruppe schon zu einem gemeinsamen Abend im Kino "Hitch". Dort soll der Dokumentarfilm "Sputnik Moment" gezeigt werden - mit einer Einführung der Autorin und Produzentin des Films, Barbara Wackernagel-Jacobs. Sie produziert seit 1999 Dokumentationen zu politischen und kulturellen Themen.

Diese Produktion beschäftigt sich passend zum Netzwerktag mit Menschen in der nachberuflichen Phase. Kernpunkte des Films sind die Probleme beim Übergang in die Rente - zunächst herbeigesehnt, aber nicht selten öffne sich ein "schwarzes Loch" - dazu die fehlenden Fachkräfte bei Unternehmen, die immer längere Lebensdauer der Menschen und welche Möglichkeiten sich dadurch für ältere Menschen entwickeln.

Auch die Mitglieder des Sozialausschusses sind zu der Filmvorführung eingeladen, um Einblicke in die Aktivitäten und Pläne im Rahmen von Netzwerk und Quartiersarbeit für ältere Menschen zu ermöglichen.

Quelle: NGZ
 
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