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Neuss
Stadt richtet Stabsstelle für Inklusion ein

Neuss. Im Sozialdezernat wird eine "Stabsstelle Inklusion" eingerichtet und mit Miriam Stickel besetzt.

Die Expertin aus dem Jugendamt wird in drei Wochen die Arbeit aufnehmen, kündigte jetzt Sozialdezernent Ralf Hörsken an. Nach einer Einarbeitungszeit soll es ihre vordringlichste Aufgabe sein, das inzwischen vier Jahre alt Inklusionskonzept der Stadt zu aktualisieren und fortzuentwickeln. Unter Umständen wird zur Unterstützung dieser Arbeit noch ein politisch besetzter Beirat eingerichtet. Die Politik begrüßt die Entwicklung. "Ich möchte unsere Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass das Thema scheinbar in vollem Umfang bei der Stadt angekommen ist", sagte Ingeborg Arndt (Grüne).

Inklusion hat zum Ziel, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu beenden. Dazu müssen alle Lebensbereiche in den Blick genommen werden. Das alte Konzept allerdings hatte seinen Schwerpunkt auf die schulische Inklusion gelegt. Seine Fortschreibung soll im Zusammenwirken mit möglichst vielen Partnern im Kreis erfolgen. Für sie wäre die Stabsstelle erster Anlaufpunkt.

(-nau)
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