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Neuss
Stadt übt Kampf gegen Hochwasser

Neuss. Samstag wird am Wenderplatz das Schließen von Hochwassertoren trainiert.

In den Hochwasserschutzmauern und Deichen auf Neusser Stadtgebiet "klaffen" sozusagen 31 Lücken. Diese Durchgänge sind im Fall eines Hochwassers neuralgische Punkte - und so zu behandeln. Vor Beginn des Winters, in dem traditionell das Eintreten eines Hochwassers besonders wahrscheinlich ist, hat der so genannte Deichgräf für Samstag, 12. November, eine Übung angesetzt, bei der das Schließen dieser Hochwassertore trainiert wird. Die Übung startet um 9 Uhr und wird den Vormittag über andauern.

Die 31 Hochwassertore sind durchgängig durchnummeriert und werden in genau dieser Reihenfolge auch bei einem steigenden Pegel des Rheins geschlossen. So wird das erste Hochwassertor, das Deichtor Nummer eins in Uedesheim, dicht gemacht, wenn der Pegelstand von 10,10 Metern erreicht ist. Bei der Übung am Samstag konzentriert sich der Einsatz auf das Tor Nummer 13, das beim Stand von 11,35 Metern Neusser Pegel abzudichten ist. Dieses Tor ist Teil der Hochwasserschutzmauer am Wendersplatzes und liegt am Rad- und Fußweg zur Galopprennbahn.

Zum Schließen der Lücke werden 16 Balken mit einer Länge von 2,25 Metern benötigt, die in zwei Reihen hintereinander verbaut werden. Der Zwischenraum wird mit Sand verfüllt. Damit kein Wasser durch diese Bohlen sickert, wird diese Barriere nach Angaben der Stadt mit Folie abgedichtet. Zuletzt werden wasser- und landseitig Sandsäcke platziert. Eingebunden in die Übung ist das Technische Hilfswerk, das beim Hochwasserschutz Partner der Stadt ist.

Quelle: NGZ
 
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