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Neuss
Stadtsportverband fordert Sitz im Jugendhilfeausschuss

Neuss. Der Stadtsportverband (SSV) Neuss möchte sich insbesondere mit Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mehr Gehör verschaffen. Daher will der SSV um Vorsitzenden Wilhelm Fuchs eine beratende Stimme im Jugendhilfeausschuss erhalten. Das Gremium wird bei seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden. Es tagt am Dienstag, 8. März, ab 17 Uhr in Raum E260 des Rathauses. Die Personalien sind bereits auf den Weg gebracht: Sollte die Politik zustimmen, wird SSV-Geschäftsführer Gösta Müller zum beratenden Mitglied und Klaus Becker zum stellvertretenden beratenden Mitglied ernannt.

Der SSV vertritt die Interessen der Neusser Sportvereine, er ist Sprachrohr von rund 32.000 Mitgliedern. Rund 40 Prozent davon sind laut SSV Kinder und Jugendliche - also rund 13.000 junge Sportler. "Wir sind damit der größte Träger der freien Jugendarbeit in der Stadt", meint Gösta Müller. Dies solle sich auch im Jugendhilfeausschuss widerspiegeln. "Wir können dort mit beratender Stimme durchaus Synergieeffekte schaffen."

Der Stadtsportverband hofft jetzt auf grünes Licht von der Politik. Ziel des Schritts sei es, dass Ressourcen zu bündeln und Schnittpunkte zu nutzen. "Wir sind bereits im Sportausschuss und im Jugendring vertreten", sagt Gösta Müller. "Die beratende Stimme im Jugendhilfeausschuss würde dies abrunden." Er verweist darauf, dass andere Kommunen bereits gute Erfahrungen damit gemacht hätten, den Stadtsportverband mit beratender Stimme im Jugendhilfeausschuss zu hören. "Das wäre sicher auch in Neuss der Fall", sagt Müller.

(abu)
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