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Neuss
Stefan Zellnig kandidiert für den Volksbank-Aufsichtsrat

Neuss. Bankkaufmann Stefan Zellnig (43), Vorstand der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft (GWG) Neuss, kandidiert erstmals für den Aufsichtsrat der Volksbank Düsseldorf Neuss. Er ist der Personalvorschlag des Aufsichtsgremiums. Die Wahl erfolgt durch die Vertreterversammlung der Bank, wenn das "genossenschaftliche Parlament" morgen um 18.30 Uhr im Dorint Kongresshotel am Neusser Rosengarten zur Hauptversammlung zusammentritt. Stefan Zellnig rückt im Falle seiner Wahl auf eine Position, die in den 1980er Jahren auch sein Vater, der im April 2005 verstorbene Siegfried Zellnig, viele Jahre inne hatte.

Zellnig ist Favorit auf den vakanten Platz im Aufsichtsrat, den bisher Hansgeorg Stöcker (73) einnahm und der nun mit Erreichen der Altersgrenze ausscheidet. Eine Wiederwahl von Aufsichtsräten, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, ist laut Satzung der Bank nicht zulässig. Mit dem Ausscheiden Stöckers geht bei der Volksbank eine Ära zu Ende. Der Neusser Kaufmann gehörte viele Jahre dem Aufsichtsrat an, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Er gilt als Architekt der heutigen Fusionsbank. Alljährlich wählt die Vertreterversammlung ein Drittel des neunköpfigen Aufsichtsgremiums turnusgemäß neu. Für eine Wiederwahl werden Hildegard "Hille" Erwin (59), Witwe des 2008 verstorbenen Düsseldorfer Oberbürgermeisters Joachim Erwin, und der Düsseldorfer Diplom-Kaufmann Wolfgang van Betteray (68) vorgeschlagen, der bereits seit 1977 dem Aufsichtsrat der genossenschaftlichen Bank angehört.

Die heutige Volksbank Düsseldorf Neuss ging 2001 aus einer Fusion der Volksbank Neuss mit der Düsseldorfer Bank hervor. Die Bank, die für das Vorjahr eine Bilanzsumme von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftete, hat mehr als 23 300 Mitglieder.

(lue-)
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