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Rhein-Kreis Neuss
Sturmtief "Niklas" richtet mehr als 10.000 Euro Schaden an

Sturmeinsätze in Grevenbroich
Sturmeinsätze in Grevenbroich FOTO: Staniek
Rhein-Kreis Neuss. Der Rhein-Kreis kam bei Sturmtief "Niklas" glimpflich davon. Bei ihren Einsätzen verzeichneten Feuerwehr und Polizei in der Stadt und im Kreis keine Verletzten. Die festgestellten Sachschäden belaufen sich nach Angaben der Polizei auf mehr als 10.000 Euro.

Die Polizei verzeichnete bis in die Nacht hinein 80 sturmbedingte Einsätze im Kreis. Die Neusser Feuerwehr wurde im Stadtgebiet zu 22 Einsätzen gerufen. In vier Gebäuden lösten Rauchmelder Alarm aus, in allen Fällen allerdings ohne Befund.

Düsseldorf/ Neuss: Lastwagen-Anhänger drohte umzukippen FOTO: Stefan Krauthoff

In den meisten Fällen handelte es sich um umgestürzte Bäume, Schilder und Zäune, lose Dachziegel, oder Gebäudeteile, die abzustürzen drohten. Die Feuerwehr beseitigten die Schäden. Insgesamt waren fünf Löschzüge der Feuerwehr Neuss mit etwa 50 Feuerwehrleuten beteiligt. Die Stadtverwaltung öffnete Mittwoch wieder den Hauptfriedhof. Das Gelände war am Dienstag als Vorsichtsmaßnahme gesperrt worden. Der erste Krammarkt in diesem Jahr in der Neusser Innenstadt, der eigentlich gestern hätte stattfinden sollen, wurde ebenfalls abgesagt.

Sturmtief "Niklas": Enttäuschte Pendler am Neusser Hauptbahnhof FOTO: Lena Köhnlein

In Kaarst machte sich auf dem Parkplatz Kaarster See ein Dixi-Klo selbstständig, zudem verdrehte der Sturm einen Ampelmast auf der Neersener Straße. In Neuss drohte auf der Bergheimer Straße eine Plakatwand umzufallen, zudem wehte eine Sturmböe auf der Jülicher Straße einen Anhänger auf die Straße, wodurch ein weiteres Fahrzeug beschädigt wurde. Auf der Furth wehte eine Mülltonne auf die Straße; bedingt durch den starken Regen kam es zudem zu einem Auffahrunfall, bei dem aber nur geringer Schaden entstand.

Sturmschäden in Bedburg-Hau FOTO: Schulmann

Im Laufe der Nacht beruhigte sich im Rhein-Kreis die Wetterlage, so dass Mittwoch keine weiteren wetterbedingten Einsätze bewältigt werden mussten. Der Bahnverkehr lief Mittwoch wieder weitgehend störungsfrei. Landesweit wurden die Feuerwehren zu 3400 sturmbedingten Einsätzen gerufen.

Quelle: NGZ
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