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Neuss
Symbolismus in der aktuellen Kunst

Neuss. Die Jubiläumsstiftung unterstützt die Ausstellung im Clemens-Sels-Museum.

. Gleich zwei Zusagen für eine finanzielle Unterstützung hat die Leiterin des Clemens-Sels-Museum, Uta Husmeier-Schirlitz, jetzt bekommen.Die Jubiläumsstiftung der Sparkasse wird die ab Oktober laufende Sonderausstellung "Geliebte Feinde - Symbolismus heute. Von Peter Doig bis Thomas Schütte" und das geplante Projekt "Früher war alles anders" unter Federführung von Carl Pause, zuständig für Archäologie und Stadtgeschichte, mitfinanzieren. Das Projekt soll in ein Arbeitsbuch zur Neusser Geschichte für Schulen münden.

Die Kunstausstellung knüpft an die Sammlung des Museums mit Werken des Symbolismus an. Dessen Gedankengut und revolutionäre Neuerungen haben bis heute Gültigkeit, lautet die Begründung. Als Geisteshaltung und ästhetische Qualität sei der Symbolismus im Schaffen vieler zeitgenössischer Künstler zu finden, die ihre Kunst durch die Sprache der Symbole und durch den Eigenwert der Farbe zum Spiegel der Seele und des Unterbewussten, von Träumen und Visionen, werden ließen.

Anhand von namhaften Künstlern wie Thomas Schütte, Bjørn Melhus, Peter Doig und Christoph Worringer werden verschiedene Positionen vertreten sein, die die Faszination am Umgang mit symbolisch aufgeladenen Bildern widerspiegeln und sich zu Verkörperungen des Rätselhaften verdichten.

Etwa sechs bis sieben Künstler hat Kuratorin Bettina Zeman für diese zweite große Kunstausstellung des Museums in 2016 im Blick. Deren Werke sollen zeigen, dass Künstler wie James Ensor oder Gustave Moreau im 19./20. Jahrhundert nicht einen Stil geprägt haben, sondern eine künstlerische Haltung, die heute noch gepflegt wird. "Nicht als Nadel im Heuhaufen", wie Husmeier-Schirlitz sagt, "sondern als Heuhaufen."

Quelle: NGZ
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