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Neuss
Tanzwochen starten mit Deutschlandpremiere

Neuss. Von London nach Neuss - so sieht die Route des kubanischen Balletts Acosta Danza aus. Nur wenige Tage nach der Weltpremiere der Truppe - unter anderem mit der von Sidi Larbi Cherkaoui neubearbeiteten Choreographie "Mermaid" - in der englischen Metropole kommen die Kubaner nach Neuss und gestalten damit auch den Start in die neue Saison.

Die Cherkaoui-Arbeit gehört auch in der Stadthalle zu den Überraschungen des Programms, das damit dann aus insgesamt sechs Choreographien besteht. "Mermaid" ist ein kurzes Duett, das zudem ein Wiedersehen mit Ballettgründer Carlos Acosta als Tänzer beschert (zusammen mit Marta Ortega). Acosta hatte sich als Tänzer vom Londoner Royal Ballet verabschiedet und in seinem Heimatland Kuba 2016 eine eigene Truppe gegründet, aber so ganz will er nicht von der Bühne gehen. "Mermaid" ist ein Beispiel dafür.

Auch die anderen Choreographien des Abends weisen auf die grundsätzliche Ausrichtung der Acosta Danza hin: Sie verbinden die kubanischen Wurzeln ihres Chefs mit europäischen Elementen. Marianela Boán ("El Cruce Sobre El Niágara") etwa ist Kubanerin, die sich für Musik von Olivier Messiaen entschieden hat. Jorge Crecis ("Twelve") kommt dagegen aus Spanien.

Info Selikumer Straße, morgen, 20 Uhr, Karten unter 02131 52699999

(hbm)
 
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