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Neuss
Tempo zehn an der Krefelder Straße sorgt für Unmut

Neuss. Wer in diesen Tagen die Krefelder Straße entlang joggt oder auf dem Fahrrad unterwegs ist, muss aufpassen, dass er die zugelassene Höchstgeschwindigkeit nicht überschreitet.

Auf dem rund 100 Meter langen Teilabschnitt zwischen der König- und der Kapitelstraße nahe des Theodor-Heuss-Platzes sind seit vergangenem Donnerstag nämlich lediglich zehn Stundenkilometer statt der üblichen 30 erlaubt. Grund dafür sind Schäden in der Fahrbahn. Die Deckschicht des Asphalts weist einige Risse auf, die gestern Abend gegen 22 Uhr von der Stadt in Zusammenarbeit mit der federführenden Rheinbahn AG untersucht wurden.

"Damit nicht noch weitere Schäden auftreten, wurde die Geschwindigkeit begrenzt. Zunächst muss die Schadensursache geklärt sein", sagte Guido van Boven vom Neusser Tiefbauamt gestern Mittag.

Im sozialen Netzwerk Facebook äußerten einige Bürger ihren Unmut über die Maßnahme an der Straße, die neben Radfahrern lediglich von Bussen, Taxis und der Straßenbahn befahren wird.

"Ich bin ja mal gespannt, wie lange es bis zum ersten Unfall dauert. Wenn Taxis und Radfahrer die Busse überholen und die Leute ohne zu schauen über die Straße laufen, weil bei 10 km/h kann er ja leicht bremsen", schrieb eine Nutzerin.

Wie lange die Geschwindigkeitsbegrenzung an der Krefelder Straße anhalten wird, entscheidet sich heute.

(jasi)
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