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Neuss
TG entführt Zuschauer in Welt des Zirkus'

Neuss: TG entführt Zuschauer in Welt des Zirkus'
Die Abteilung der Kinderturner bereicherte die Turn- und Sportschau der TG Neuss mit einem eigenen Beitrag. Foto: salz FOTO: Georg Salzburg
Neuss. 300 Darsteller sorgen bei der Turn- und Sportschau für einen bunten wie sportlichen Nachmittag.

"Manege frei": Als diese beiden Worte am vergangenen Sonntag fielen, war allen klar, dass die Vorstellung beginnt. Die Lebensweise des bunten Zirkusvolkes, ihre Wohnwagen, die großen Sattelschlepper, das rege Treiben drum herum, alles zusammen entlockt so manchem Kind die Worte: "Wenn ich einmal groß bin, dann gehe ich zum Zirkus!" Na klar...und das wollten viele. Gut 300 Akteure und 600 Zuschauer tauchten am vergangenen Sonntag in die Welt des Zirkus ein und ließen sich bei der 57. Turn- und Sportschau der TG Neuss in der Hammfeldhalle regelrecht "verzaubern".

Zum Glück war es nicht nötig, sich dem fahrenden Volk anzuschließen, um das wahre "Zirkusfeeling" zu spüren und diese Sehnsucht auszuleben. Schließlich konnte man Zirkus auch spielen. So wie es die TG Neuss, der an Mitgliedern stärkste Sportverein, hervorragend machte.

Wer mal einen winzigen Hauch Zirkusluft geschnuppert hat, möchte eben noch mehr davon - und das bekamen alle von geboten:

Zwölf Gruppen traten insgesamt auf. Zur Eröffnung galt das Interesse den Geräteturnerinnen und ihrer einstudierten Darbietung. Weiter ging es - jeweils von zwei Zirkusdirektoren anmoderiert - mit HipHop, Vorführungen in der Kampfsporttechnik Taekwondo sowie mit Sportakrobatik, bevor sich die Abteilung der Kinderturner vorstellte. Ihr schlossen sich Jazzdance, Parkour, tänzerische Sportgymnastik, Zumba für Kinder und die Turner mit dem Rhönrad an. Bunt wurde es auch beim Eltern-Kind-Turnen und den Cheerleading-Übungen, bevor am Ende wieder den Geräteturnerinnen die Bühne gehörte.

Im Anschluss an die Turn- und Sportschau kamen alle Teilnehmer wieder in der Manege zusammen, wo der Nikolaus seinen Auftritt hatte. Er dankte allen Mitwirkenden mit einem Weckmann.

Das Wesentliche und Interessante der circensischen Arbeit ist nach Ansicht der TG-Verantwortlichen der ganzheitliche Ansatz. Pädagogische, motorische, psychologische, soziale und kognitive Fähigkeiten werden gefordert und gleichzeitig gefördert. Dies war und ist der Anspruch und Ansporn der TG quer durch alle Abteilungen.

Quelle: NGZ
 
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