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Neuss
Trauer um Rolf Klein

Neuss: Trauer um Rolf Klein
Rolf Klein wird am kommenden Donnerstag beigesetzt. FOTO: KG Narrenkappe
Neuss. Der Mitgründer der "KG Narrenkappe Neuss" starb nach langer Krankheit.

Mit seiner Frau und seinen Kindern trauert die KG "Narrenkappe Neuss" um Rolf Klein, der jetzt nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Klein wurde 1952 im Herzen von Neuss geboren. Er war ein echter "Nüsser Jong".

30 Jahre arbeitete er im Außendienst, als Gebietsvertriebsleiter zunächst bei der Brauerei Frankenheim, später Warsteiner. Viele kannten ihn unter dem Namen "Mr. Frankenheim". Seine Arbeit war sein Leben, die er interessiert und mit Herz und Verstand ausübte.

Als Neusser war für ihn das Schützenfest selbstverständlich. Er war Mitglied der Schützengilde Neuss und beheimatet im Gildezug Rheinstrolche. Im Jahr 1997/1998 war er Gildekönig der Stadt Neuss.

Eine weitere Leidenschaft war der Karneval. Nach dem Tod von Friedel Kempis übernahm er den Vorsitz der Narrenkappe. Er gehörte zu den Gründern dieser Gesellschaft im Jahr 2003. Im Jahr 2016 erhielt er für seine Verdienste die "Silberne Narrenkappe". Klein war immer ein Motor des Vereins. "Das geht nicht!" gab es für ihn nicht. Trotz seiner schweren Erkrankung organisierte er mit vollem Herzen weiter und war ständig präsent bei der Narrenkappe, aber auch bei den anderen Karnevalsgesellschaften. So war er lange Jahre Senator beim Schwesterverein "Narrenkappe Berlin", viele Jahre passives Mitglied der Blauen Funken und einer der ersten Förderer der Novesia Garde, passives Mitglied des Bundestambourcorps St. Hubertus Neuss sowie Mitglied, Senator und Förderer des Holzheimer Karneval-Vereins. Beim FEN (Föderation Europäischer Narren) erhielt er viele Auszeichnungen und letztendlich die höchste Anerkennung "Ritter zum goldenen Vlies". Beim KLN (Karnevalsverband Linker Niederrhein) bekleidete er das Amt des Beisitzers für Neuss.

Weiterhin war er viele Jahre im Vorstand für den Verein zur Förderung des Feuerschutzes und der Jugendfeuerwehr in Neuss. Dort engagierte er sich intensiv und warb für neue Mitglieder. All seine Tätigkeiten übte er mit Interesse, Enthusiasmus und Zuverlässigkeit aus. Die Narrenkappe verliert einen Freund, der unvergessen bleibt und eine große Lücke hinterlässt. Am Donnerstag, 30. November, wird er um 11 Uhr auf dem kommunalen Friedhof in 57577 Hamm/ Sieg beigesetzt.

Quelle: NGZ
 
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