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Neuss
Ungewohnte Klänge bei Konzert des "Trio Ziryab"

Neuss. "Djoze" (alte Frau) heißt die irakische Kniegeige, ein uraltes Instrument aus diversen Holzarten oder aus einer mit Fischhaut überzogenen Kokosnuss. Bassem Hawar, einer der wenigen Djoze-Spieler in Europa, baut seine Instrumente selbst.

Mit dem Trio Ziryab nahm er jetzt das Publikum bei einem Konzert im Kulturkeller an der Oberstraße, das der Raum der Kulturen Neuss veranstaltet hatte, mit in eine fremde Welt. Hawars Spiel wurde dabei von den Flamenco-Gitarristen Ismael Alcade und Merlin Grote durch ihr mal sanftes, mal kraftvolles Spiel perfekt ergänzt.

Eigenkompositionen von Hawar und Grote wechselten sich ab mit stimmungsvollen Stücken, in denen Flamenco und traditionelle arabische Musik auf Moderne treffen. Unter den Zuhörern waren auch Bewohner der Neusser Flüchtlingswohnheime, für die der Klang ein Stück vertraute Heimat war.

Quelle: NGZ
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