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Kloster Immaculata
Vier Schwestern feiern 250 Ordensjahre

Neuss. Halleluja! Das ist der Tag" singt der Chor von der Empore des Klosters Immaculata, dem Mutterhaus der Neusser Augustinerinnen, als Schwester M. Mechthildis, Schwester M. Kosma, Schwester M. Susanne und Schwester M. Praxedis einziehen. Und es besteht Grund zur Freude: Insgesamt 250 Ordensjahre gilt es für die vier Jubilarinnen zu feiern. Die Lob- und Dankmesse wird gestaltet von Hauptzelebrant Weihbischof Manfred Melzer, der zu diesem Anlass aus der rheinischen Metropole Köln nach Neuss gekommen war.

Erwartungsfroh sitzen die Schwestern, ihre Familien, Freunde und Bekannte in den Kapellenbänken. Schwester Mechthildis feiert ihr Kronjuwelen-Jubiläum, das bedeutet, dass sie seit 75 Jahren für den Orden aktiv ist - in den vergangenen Jahrzehnten befand sie sich im Konvent und kümmerte sich seelsorgerisch um die Menschen. Ihr Eisernes Ordensjubiläum (65 Jahre) feierte Schwester Kosma, die von der Klinik Königshof in Krefeld in die Quirinusstadt reiste, um am feierlichen Akt in Gesellschaft ihres Ordens teilzunehmen.

60-jähriges und damit Diamantenes Jubiläum zelebrierte Schwester Susanna, die im St. Josef-Krankenhaus Neuss lebt. Seit 50 Jahren ist Schwester Praxedis für den Orden aktiv, für sie das Goldene Ordensjubiläum. "Diese Festtage sind immer etwas Besonderes und ich freue mich über die vielen Gratulanten, die die Freude mit uns teilen", sagte Schwester Praxedis. Seit 2008 wirkt sie als Generaloberin, bringt sich im Aufsichtsrat der St.-Augustinus-Kliniken und im Kuratorium der hauseigenen Stiftung "Cor unum" ein.

Die Medizin liegt ihr sehr nahe, aber auch die Menschen: Die gelernte Krankenschwester studierte während ihrer Junioratszeit Sozialarbeit und kümmerte sich seither um das Wohl der Menschen - unter anderem in der Psychiatrie und Neurologie im St.-Josef-Krankenhaus. Alle Schwestern haben dem Herrn ihre unbeirrbare Treue versprochen und dabei die Versicherung abgegeben: "Du kannst Dich auf uns verlassen." Feierlich erneuerten die Jubilarschwestern das einst abgelegte Gelübde und die Worte der späteren Profess.

Und so stimmten alle mit ein, als zum Abschluss der Ambrosianische Lobgesang "Großer Gott, wir loben Dich" erklang. vest

Quelle: NGZ
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