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Meine Firma
Vorsicht, zerbrechlich!

Meine Firma: Glassplitter Henkelmann in Neuss
Meine Firma: Glassplitter Henkelmann in Neuss FOTO: Andreas Woitschützke
Meine Firma. Die Mitarbeiter von Glassplitter Henkelmann sind vielseitig: Sie bauen Couchtische, passen Notverglasungen ein und basteln knifflige Schiebetüren. In der dritten Generation beschäftigt sich die Familie mit dem Material Glas. Von Christine Sommerfeld

Ob exklusiver Couchtisch oder die Gestaltung einer kompletten Bankfiliale: "Wir machen alles aus Glas möglich", sagt Ralf Henkelmann selbstbewusst. Der Inhaber des Betriebs "Glassplitter Henkelmann" und sein achtköpfiges Team lieben vor allem die kniffligen Aufträge, bei denen es auf kreative Problemlösungen und präzise Millimeterarbeit ankommt. Und wenn nachts irgendwo in der Stadt nach einem Einbruch eine Notverglasung nötig wird, dann rücken die Glaser von der Schillerstraße ebenfalls an.

Bereits in der dritten Generation beschäftigt sich die Familie Henkelmann mit dem Thema "Glas". Zum 1. Januar 2006 übernahm Ralf Henkelmann von seinem Vater die 1966 gegründete "Glaserei Manfred Henkelmann" und firmierte um in "Glassplitter Henkelmann". Anfang 2010 erwarb er die Namensrechte der insolvent gegangenen Firma "Glaszentrum Grevenbroich" und baut derzeit den Standort an der Rheydter Straße in Grevenbroich neu auf.

Auch an der Schillerstraße in Neuss wurde in den vergangenen Jahren kräftig investiert: 2006 flossen rund 150.000 Euro in den Ausbau der Werkstätten und Büros. 2007 stand die Neugestaltung der Ausstellungs- und Geschäftsräume auf dem Programm: 50.000 Euro ließ es sich der Betrieb kosten, auf rund 100 Quadratmeter Verkaufsfläche die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Glas in ansprechender Optik zu präsentieren. "

Unser neuer Ausstellungsraum wurde von einer Neusser Architektin nach den Prinzipien des Feng Shui konzipiert", erzählt Henkelmann, der mit dem Werkstoff Glas schon seit seiner Kindheit vertraut ist.

In der Ausstellung ist die ganze Bandbreite der Produktion zu sehen: Vom gläsernen Schreibtisch über Spiegel und Duschabtrennungen bis zu Schiebetüren aus Sicherheitsglas.

Die Aufträge der Kunden, die größtenteils aus einem Umkreis von rund 150 Kilometern kommen, werden in der Werkstatt an modernen Glasbearbeitungsmaschinen umgesetzt und vor Ort eingebaut. "Dabei kann es sich genauso um die Reparatur eines privaten Wintergartens handeln wie um die komplette Neugestaltung einer Arztpraxis oder eines Geldinstituts", berichtet Henkelmann.

So habe "Glassplitter Henkelmann" für die Sparkasse Düsseldorf mehrere Kilometer Sicherheitsglasscheiben für die Treppengeländer zugeschnitten und montiert. Bei der Gestaltung von Außenfassaden arbeitet Henkelmann mit Fensterbauern, im Bereich der Möbelgestaltung mit Schreinereien. "Sehr beliebt sind Schränke mit Glastüren, und auch der Einsatz von farbigem Glas ist in der Innenarchitektur ein Thema", sagt der Fachmann, der sich auf sechs bis sieben Fachmessen im Jahr Anregungen holt.

Für Dorma - einem weltweit tätiger Hersteller von Beschlägen für Glassysteme - ist Glassplitter Henkelmann zertifizierter Partner in der Region.

Quelle: NGZ
 
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