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Neuss
Vortrag über Donau-Reise mit Fahrrad und Schlauchboot

Neuss. Das Kopfschütteln kennt Robert Neu. "Das klappt niemals" - mit diesem Satz hat ihn schon so mancher verabschiedet und sich am Ende verwundert die Augen gerieben: Das klappt ja doch.

Vollbepackt bis obenhin, mit 60 Kilogramm Gepäck, einer kompletten Kameraausrüstung, Camping-Equipment und einem Schlauchbott - so machte sich Robert Neu auf den Weg, um die Donau einmal ganz anders zu erleben. Seine Erfahrungen schildert er am Dienstag, 16. Februar, im "Romaneum" (Volkshochschule Neuss), Brückstraße 1. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro, Mitglieder des Deutschen Alpenvereins zahlen neun Euro.

"Donau - mal anders" lautet der Titel des Vortrags. Robert Neu bereiste den Fluss mit seinem Expeditionsboot, das ihm erlaubte, auch sein Fahrrad mitzunehmen. Und er nutzte auch die gut ausgebauten Radwege entlang der Donau. Seine Reise führte ihn durch sehenswerte Landschaften, zudem prägen prachtvolle Städte wie Regensburg, Passau, Wien und Budapest die Donau zwischen Schwarzwald, Wachau und der ungarischen Tiefebene. Je weiter flussabwärts Robert Neu reiste, desto mehr kamen allerdings die Geschichten der Menschen in den Vordergrund. Er spürte ihnen nach - und getrieben von wilden Balkanrhythmen und der unendlichen Ruhe auf dem Fluss erreichte er nach 2888 Kilometern das Naturparadies Donaudelta.

In seinem Vortrag schildert Neu, was es auf einer solchen Reise zu beachten gibt und gibt Tipps mit auf den Weg - damit es mit dem Fahrrad genauso gut klappt wie mit dem Schlauchboot.

Quelle: NGZ
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