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Neuss
Vortragsabend zum Jahrestag der Synagogen-Weihe

Neuss. Im Frühjahr 1867 wurde in Neuss eine neue Synagoge fertiggestellt. 2017 jährt sich somit die Einweihung dieses repräsentativen, während des Novemberpogroms 1938 verbrannten Gebäudes zum 150. Mal. Das Forum "Archiv und Geschichte" um seinen Vorsitzenden Martin Flecken widmet diesem Gebäude und seiner Geschichte deshalb einen eigenen Themenabend, zu dem für Donnerstag, 9. November, dem Jahrestag, in das Stadtarchiv an der Oberstraße eingeladen wird. Unter dem Titel "Erinnerungsorte" soll dort ab 19.30 Uhr die Geschichte der jüdischen Gemeinde Neuss vor allem im Kontext der Diskussionen um Erinnerungskultur und Gedächtnisorte betrachtet werden.

Als Referenten konnte der Geschichtsverein Professor Falk Wiesemann aus Düsseldorf verpflichten. Der 73-Jährige hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaften und Soziologie studiert und 1974 mit einer Arbeit über "Die Vorgeschichte der nationalsozialistischen Machtübernahme in Bayern 1932/33" promoviert. Ab 1979 lehrte er am Institut für Geschichtswissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1998 wurde Wiesemann habilitiert. Bis 2009 war er Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit den thematischen Schwerpunkten Nationalsozialismus, Kulturgeschichte und deutsch-jüdische Geschichte.

Die Teilnahme an diesem Vortragsabend ist kostenlos. Interessenten sollten sich aber unter 02131 904250 beziehungsweise per E-Mail an die Adresse info@forum-neuss.de anmelden.

Quelle: NGZ
 
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