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Neuss
Waltraud Beyen lobt den TSV Norf für Jugendarbeit

Neuss. Das Angebot des vereinseigenen Gesundheitszentrums kann nach Ansicht von Hermann-Josef Baaken mittlerweile den Wettbewerb mit freien Fitnesscentern aufnehmen. Zu dieser Feststellung kam der Vorsitzende des TSV Norf jetzt bei der Mitgliederversammlung, die im ehemaligen Billardraum stattfand, der gerade zu einem weiteren Gymnastikraum umgebaut wurde. An fast jedem Tag in der Woche könnten Sportbegeisterte im Gesundheitszentrum Kurse belegen. Auch neue Angebote würden angesichts der Veränderungen im Gesundheitssystem die Gruppe der jungen Senioren ab einem Alter von 50 Jahren ansprechen, sagte er.

Trends aufgreifen und zugleich die traditionellen Sportarten fördern: Das ist nach Baakens Ansicht ein Grund für den Erfolg des mit 1600 Mitgliedern größten Neusser Sportvereins. Er konnte in seinem Rechenschaftsbericht auf etliche Erfolge verweisen, hob aber auch besonders die Bemühungen in Sachen Fortbildung hervor, die größtenteils vom Verein bezahlt werden. So bot zum Beispiel im Vorjahr Rainer Wessels ehrenamtlich, wie Baaken betonte, einen Erste-Hilfe-Kursus für die derzeit gut 80 Übungsleiter des Turnvereins an.

Neben den Übungsleitern als Rückgrat des Sportbetriebs bezeichnete Baaken die Geschäftsstelle als weitere Stütze des Vereins. Jochen Glombitza, Martina Hoschek und Bianca Menke wurden als Helfer der Geschäftsstelle in diesem Jahr besonders geehrt. Sie hätten zwar alle einen Vertrag und würden mit einer Aufwandsentschädigung "entlohnt", doch ist ihre Arbeit auch nach Überzeugung der Abteilungsleiter nicht in Geld zu messen.

Dass der Verein eine wichtige Sozial- und Jugendarbeit leistet, hob die Stadtverordnete Waltraud Beyen (CDU) hervor. Sie ermutigte den Verein deshalb, weiter aktiv für den Bau eines Kunstrasenplatzes einzutreten. Er wäre das Kernstück einer neuen Art Sportpark, für den der Verein nicht zuletzt der Politik bereits ein Konzept vorgelegt hat.

Trotz der Investitionen im Vorjahr konnte Schatzmeister Markus Fuhrmann einen Kassenbericht vorlegen, der einen kleinen Überschuss ausweist. Der soll erneut in die Zukunft des Vereins investiert werden, kündigte Baaken für den im Amt bestätigten Vorstand an.

Quelle: NGZ
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