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Nachruf
Weckhoven trauert um Gastwirt Alois Raspels

Neuss. Neuss (NGZ) Alois Raspels ist am Ostersonntag im Alter von 69 Jahren gestorben. Er war wohl einer der bekanntesten Persönlichkeiten in und um Weckhoven. Er war Besitzer und langjähriger Wirt der Gaststätte "Zur alten Post". Als Sohn der Wirtsleute Änni und Schang Raspels, in Weckhoven geboren, wuchs er gemeinsam mit seiner Schwester Katharina auf. Im Jahre 1966 trat er in die elterliche Gaststätte ein und heiratete 1973 Marlies Lenerz. Die Ehe wurde durch die Geburt von Tochter Birgitt bereichert.

Viele Vereine verdanken Raspels ihr Bestehen. So gründete er unter anderem die Gruppe der Brauchtumsfreunde "Zur alten Post", deren 1. Vorsitzender er bis zu seinem Tode war. Dem Angelsportverein "Kyburg" und den Freunden der "Nordkurve" stand er lange Jahre vor. Besonders ans Herz gewachsen waren Raspels die Schützen. Mit zehn Jahren wurde er Edelknabe. Im Jahre 1963 gründete er den Jägerzug "Frei weg", den er als Oberleutnant führte. Vor Jahren gründete er mit Freunden die "Veteranenkompanie".

Fast 60 Jahre war er Schütze im Schützenverein von 1863 Weckhoven. 25 Jahre marschierte er beim Neusser Schützenfest in den Reihen der Sappeure mit. Mit Freunden ließ er den alten Brauch des Maibaumsetzens in Weckhoven wieder aufleben. Vor seiner Gaststätte steht nun Jahr für Jahr einer der größten und schönsten Maibäume der Region bestückt mit fast 60 Zunft- und Brauchtumszeichen. Für all seinen Einsatz wurde er 2004 zum Ehrenbürger von Weckhoven ernannt.

Quelle: NGZ
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