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Neuss
Weishaupt-Spitze stellt Neubau vor

Neuss: Weishaupt-Spitze stellt Neubau vor
Die Geschäftsführer Siegfried und Thomas Weishaupt mit Niederlassungsleiter Holger Jenssen (v.l.) vor dem Neubau an der Bataverstraße. FOTO: woi
Neuss. Nach rund 40 Jahren hat das Familienunternehmen seinen Standort an der Moselstraße aufgegeben, um an der Bataverstraße unter modernen Bedingungen in die Zukunft zu starten. Gestern wurde das neue Gebäude vorgestellt. Von Simon Janssen

Das Aufkommen war groß im Eingangsbereich der neuen Weishaupt-Niederlassung an der Bataverstraße. Geschäftspartner, Handwerker und langjährige Begleiter des Unternehmens waren unter anderem gekommen, um einen Blick in den auffälligen Neubau zu werfen. Nach rund 40 Jahren hatte das Familienunternehmen seinen Standort an der Moselstraße aufgegeben, um in der Neusser Nordstadt unter hochmodernen Bedingungen in die Zukunft zu starten - und zwar direkt an der A 52 nahe Büderich.

"Durch das Wachstum des Unternehmens war der Umzug nötig geworden. Wir sind mittlerweile sehr viel breiter aufgestellt als früher", erklärte Geschäftsführer Siegfried Weishaupt die Beweggründe seines Unternehmens. Sein Sohn Thomas, neben Karl-Heinz Romer ebenfalls Geschäftsführer, fügte hinzu: "Wir bauen immer an die Autobahn. Da sind wir schnell erreichbar für unsere Kunden. Zudem wächst dadurch der Bekanntheitsgrad des Unternehmens. Hier haben wir die idealen Voraussetzungen."

Rund 50 Mitarbeiter arbeiten in dem 8,75 Meter hohen Neubau. Die neue Niederlassung auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück beinhaltet nicht nur eine große Halle, in dem der Hersteller von Brennern, Wärmepumpen sowie Heiz- und Solartechnik seine Produkte lagern kann, sondern auch einen modernen, zweigeschossigen Bürotrakt inklusive Schulungsräumen. Auch die Kommunikationstechnik wurde auf den neuesten Stand gebracht und das gesamte Logistik-Konzept überarbeitet. Ebenso in Sachen Energieversorgung hat sich Weishaupt an der Bataverstraße modern aufgestellt. So wird das gesamte Gebäude mit Geothermie - also mit Erdwärme - temperiert. Diese umweltschonende Technik wird vom Staat gefördert.

Nach Angaben von Siegfried Weishaupt hat sich nicht nur die Quirinusstadt, sondern der ganze Bezirk - dazu zählt er unter anderem auch Düsseldorf und Aachen - zu einem bedeutenden Wirtschaftsraum für das Unternehmen entwickelt. Sehr zur Freude des stellvertretenden Bürgermeisters Sven Schümann, der ebenfalls gestern an die Bataverstraße kam. "Wir freuen uns darüber, dass sich das Unternehmen zu dem Standort Neuss bekennt. Wenn man in einen Neubau in dieser Größenordnung investiert, dann zeigt das, dass man längerfristig bleiben möchte. Zum anderen sichert es Arbeitsplätze."

Doch Schümann lenkte den Blick auch auf Maßnahmen außerhalb des neuen Weishaupt-Geländes. Denn nur wenige hundert Meter entfernt sind bereits die Bagger angerollt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite entsteht derzeit eine große Fertigungshalle mit Verwaltungs- und Sozialräumen. "Aber es stehen auch andere Projekte an. Wir sind in konkreten Gesprächen", sagte Schümann, für den der Weishaupt-Neubau eine Vorbildfunktion für die weitere Entwicklung des Gebietes hat.

Doch bevor Weishaupt diese Vorbild-Rolle an der Bataverstraße annehmen konnte, musste ein kleines Problem gelöst werden: Da sich auf der Fläche noch ein Garten- und Landschaftsbau befand, mussten sich beide Parteien zunächst auf einen Umzug des Unternehmens einigen.

Quelle: NGZ
 
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