| 00.00 Uhr

Serie Adventskerzen
Wenn Pusten nichts bringt

Neuss. Neuss (sug) Angezündete Kerzen verbreiten eine besondere Stimmung. In der Adventszeit, aber auch zu anderen Anlässen. Den Beschenkten wird geraten, sich etwas zu wünschen, wenn sie die Kerzen auf einer Torte auspusten. Es heißt, dann gehe der Wunsch in Erfüllung. Doch eben das ist nicht immer so leicht. Schuld daran ist die Scherzartikelindustrie. Sie hat Kerzen erfunden, die zwar auch aus Wachs oder Paraffin bestehen, deren Flammen aber vor einem starken Luftzug nicht kampflos kapitulieren, sondern immer wieder angehen.

Beim Karnevalsgeschäft Holzberg kennt man solche Wunderlichter. "Sie werden sowohl von jüngeren als auch von älteren Menschen gekauft", heißt es dort. "Je nachdem, wen man veräppeln will."

Der Trick an diesen magischen Kerzen ist der besondere Docht. In ihm wird Magnesium verarbeitet, das die Hitze speichert und dadurch bewirkt, dass sich die Glut immer wieder neu entzündet. Auf ewig pusten müssen die Beschenkten aber nun nicht, um einen Zimmerbrand zu verhindern. Der Docht lässt sich zum Beispiel mit befeuchteten Fingern so abkühlen, dass die Glut nicht mehr zündet.

Quelle: NGZ
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Serie Adventskerzen: Wenn Pusten nichts bringt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.