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Neuss
Werkzeughändler Noll schließt Großauftrag ab

Neuss. Um diese Aufgabe zu meistern wurden sogar erfahrene Ruheständler reaktiviert: Das Team des in Neuss ansässigen Werkzeughändlers Georg Noll hat in den vergangenen Tagen rund 15.000 Einzelteile nach genauen Vorgaben sortiert. Zangen, Schraubendreher und Co. wurden auf 46 knallrote Werkzeugwagen in der Lagerhalle im Gewerbegebiet Taubental verteilt. Der Grund: Einer der größten Aufträge der Firmengeschichte wurde jetzt abgeschlossen. Das teilte das Unternehmen mit.

Seit dem Jahr 2011 wurden insgesamt rund 160 Werkzeugwagen für ein kommunales Nahverkehrsunternehmen fertiggestellt. "Wir haben dem Kunden fünf verschiedene Varianten geliefert", erklärt Prokurist Michael Sauer. Einer der Wagentypen sei beispielsweise besonders für die Arbeit an Bussen ausgelegt, ein anderer speziell für Schlosser bestückt worden. Die Elektriker-Variante beinhaltet schutzisoliertes Gerät nach den Bestimmungen des zuständigen Verbands (VDE). Auch an das Arbeiten an und in Straßenbahnen wurde gedacht. So wurden extra-große Räder unter die Werkzeugwagen montiert. "Die serienmäßigen Rollen könnten aufgrund ihrer geringeren Größe in die Straßenbahnschienen kommen und steckenbleiben", erklärt Wolfgang Dahmen, der für diesen Auftrag zuständige Außendienstler. Die Ursprünge der Georg Noll Werkzeugmaschinen GmbH reichen bis ins Jahr 1884. Damals wurde das Unternehmen in Freiburg gegründet. Im Neusser Taubental ist die Firma seit 1989 ansässig. Von diesem Standort aus vertreibt das 20-köpfige Team Produkte namhafter Hersteller. Den Schwerpunkt bildet der Verkauf von Werkzeugmaschinen, Werkzeug und Betriebsbedarf.

Quelle: NGZ
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