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Neuss
Zusatzspur erleichtert Ortsausfahrt

Neuss: Zusatzspur erleichtert Ortsausfahrt
Stefan Crefeld am Ortseingang Uedesheim: "Zweite Spur möglich." FOTO: woi
Neuss. Im Bezirksausschuss lenkte die Verwaltung beim Ausbau Rheinfährstraße ein.

Die Stadtverwaltung hält eine weitere Abbiegespur von der Rheinfährstraße auf die B 9 am Ortsausgang von Uedesheim für machbar. Für notwendig hält sie sie nicht. Trotzdem spricht Stefan Crefed (CDU) als Vorsitzender des Bezirksausschusses von einem Schritt nach vorne, denn in dieser Deutlichkeit hatte sich die Verwaltung so noch nicht zu einem der meistdiskutierten Themen im Ort geäußert.

Aber vielleicht ist die neue "Sprachregelung", mit der Gottfried Dorschner den Ausschuss überraschte, auch taktisch motiviert. Denn zum einen hatte Bürgermeister Reiner Breuer bei der Bürgerversammlung vor kurzem erfahren müssen, wie unzufrieden die Uedesheimer mit der Situation sind. Und zweitens, sagt Crefeld, "sträubt sich die Verwaltung gegen eine zweite Zufahrt zum Ort noch mehr".

Die Uedesheimer haben Sorge, dass sie in den Zeiten des Berufsverkehrs noch länger am Ortseingang im Stau stehen, wenn das Neubaugebiet Kreuzfeld erst bebaut ist. Die Verwaltung wiederum sah die Situation bislang unproblematisch. Auch sei nicht abzusehen, welche entlastenden Effekte für den Verkehr auf der B 9 sich durch den Bau einer Anschlussstelle Delrath ergeben.

Die Verkehrssituation auf der Straße Am Reckberg hat die Stadt geprüft und - dem Wunsch der Uedesheimer folgend - dort das Tempo auf 70 Stundenkilometer reduziert.

Einen kurzen Bericht gab die Verwaltung schließlich zum Bau eines Kreisverkehrs an der Fuggerstraße. Der sollte eigentlich schon in Bau sein, sagt Crefeld, jetzt rechnet er im kommenden Frühjahr damit.

(-nau)
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