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Radevormwald
136.941 Euro für die Integration von Flüchtlingen

Radevormwald. Die oberbergischen Kommunen profitieren von einem Gesetzentwurf der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Änderung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes. Für die 13 Städte und Gemeinden des Oberbergischen Kreises bedeutet das eine finanzielle Entlastung von 1,678 Millionen Euro.

Der Verteilungsschlüssel richtet sich zu 40 Prozent nach der Anzahl der geflüchteten Personen laut Flüchtlingsaufnahmegesetz (in Radevormwald waren das im Schnitt von Oktober bis Dezember 123 Personen), sowie zu 60 Prozent nach der Anzahl anerkannter Flüchtlinge nach der Ausländer-Wohnsitzregelungsverordnung (in Radevormwald waren das zum Stichtag 1. Januar 2018 genau 211 Personen). Das macht für die Bergstadt einen Auszahlungsbetrag von 136.941 Euro.

"Ich bin erleichtert, dass Radevormwald so eine große Unterstützung erfährt. Damit hält die NRW-Koalition ihr Versprechen, alle weiteren Bundesmittel an die Kommunen weiterzuleiten", sagte Radevormwalds Landtagsabgeordneter der CDU-Fraktion, Jens-Peter Nettekoven. Durch die Zahlung eines Mindestbetrages von 50.000 Euro werde auch die Integrationsarbeit in kleineren Gemeinden besonders berücksichtigt und gesichert.

Zusätzlich würde die Landesregierung in Düsseldorf die vom Bund für 2018 angekündigten Mittel aus dem europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds in Höhe von zehn Millionen Euro an die Kommunen weiterleiten, heißt es in der Pressemitteilung von Jens-Peter Nettekoven.

(rue)
 
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