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Radevormwald
14 Unfälle seit 1. Januar 2014 - Polizei untersucht Kreuzung

Radevormwald: 14 Unfälle seit 1. Januar 2014 - Polizei untersucht Kreuzung
Fünf Personen sind am Mittwochabend bei diesem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen verletzt worden. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. 14 Unfälle hat die Polizei des Kreises seit dem 1. Januar 2014 an der Kreuzung Uelfe-Wuppertal-Straße/Uelfestraße und Kreisstraße 9 (von III. Uelfe kommend) registriert. Dabei waren vier Schwer- und elf Leichtverletzte zu beklagen. Dazu kommt der Sachschaden an zahlreichen Fahrzeugen.

Das berichtete gestern Polizei-Pressesprecherin Monika Treutler nach dem schweren Unfall vom vergangenen Mittwochabend, als ein 20-Jähriger, der von der Uelfestraße kam, die Vorfahrt eines Pkw auf der Landstraße missachtet hatte.

Die Kreuzung wird bei der Verkehrsdirektion der Polizei als "unfallauffällig" eingeordnet. "Sie ist aber kein sogenannter Unfallhäufungspunkt", sagt Treutler. Das hängt damit zusammen, dass die Unfallursachen unterschiedlich sind und sich kein durchgängiges Muster nachzeichnen lasse. Die Polizei wird die Kreuzung demnächst mit Vertretern des Landesbetriebs Straßen.NRW und der Stadt untersuchen. "2007 war die Stelle als Unfallhäufungspunkt registriert. Damals sind die Stoppzeichen eingeführt und die Haltepunkte verändert worden", sagt Treutler. Außerdem wurde Tempo 50 eingeführt.

Danach sei die Kreuzung eine Zeit lang unauffällig gewesen. Jetzt werden bei dem Ortstermin die baulichen Gegebenheiten und die Sichtbeziehungen untersucht. "Wir werden weiterhin die Geschwindigkeit kontrollieren", kündigt Treutler an, "aber auch das Anhalten vor dem Stoppzeichen an der Uelfestraße und der K 9."

(wos)
 
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