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Radevormwald
215.000 Euro mehr für Betreuung der Flüchtlinge

Radevormwald. Insgesamt 2,74 Millionen Euro erhält die Stadt Radevormwald in diesem Jahr für die Betreuung der Flüchtlinge. In dieser Woche ist bekanntgegeben worden, dass das Land der Stadt zu den schon zugesagten 2,5 Millionen Euro in der nächsten Zeit weitere 215.000 Euro zuweisen wird.

"Dieses Geld hilft uns, dass der Haushalt für dieses Jahr sicherer wird", sagt der Beigeordnete Frank Nipken, der als Kämmerer noch keinen offiziellen Bescheid vom Land NRW erhalten hat. Alle Kosten könne man von den Einnahmen selbstverständlich nicht decken.

Das auch jetzt zugewiesene Geld stamme aus einer Überweisung des Bundes an die Länder. Das Land ziehe von dem Geld aus Berlin seine eigenen Kosten für die Erstaufnahme und andere Aufgaben in der Flüchtlingshilfe ab. Nach der ersten Zuteilung habe es Kritik der Kommunen gegeben, dass das Land zu viel für die eigene Arbeit einbehalte. Jetzt hat NRW nachgebessert und auch Radevormwald profitiert demnächst davon.

"Seit Wochen hält sich die Zahl der in Rade betreuten Flüchtlinge zwischen 370 und 380 Personen", berichtet Nipken weiter. Nach den Zuzügen im vergangenen Jahr und den Prognosen von Land und Bund war die Stadt bis zum Jahresende von bis zu 900 zu betreuenden Flüchtlingen ausgegangen. Durch die leicht zurückgehende Zahl und nur wenige Zuzüge habe man zum Beispiel in Dahlerau nicht wie geplant weitere Wohnungen für Flüchtlinge anmieten und auch keine weitere Sammelunterkunft organisieren müssen.

(wos)
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