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Radevormwald
22 Fragen zum Umfeld der Wupperaner

Radevormwald: 22 Fragen zum Umfeld der Wupperaner
Ein Initiativprojekt des Bürgervereins für die Wupperorte war die Gestaltung des Mehrgenerationenplatzes in Schnellental an der Wupper im vergangenen Jahr. FOTO: Hn (Archiv)
Radevormwald. Etwa 3000 Anwohner aus 1000 Haushalten möchte die Stadt ansprechen, sich bis zum 22. Juni zu den Wupperorten und deren Angeboten zu äußern. Spätestens bis morgen sollen die Fragebögen an sechs Stellen in dem Stadtteil ausliegen. Von Wolfgang Scholl

Die Bewohner der Wupperorte werden befragt. "Wir bitten die Bürger, sich ein paar Minuten Zeit für den Bogen zu nehmen", sagt Burkhard Klein, Leiter des Bauverwaltungsamtes, der im Rathaus zuständig für das Projekt "Starke Quartiere, starke Menschen" ist. Er wünscht sich, dass die Bürger möglichst genau antworten und ihre ehrliche Meinung wiedergeben. Nach einigen Antworten zur Person sollen die Wupperaner mit Schulnoten von eins bis fünf beantworten, wie sie ihr Wohnumfeld einschätzen, von der medizinischen Versorgung bis zu den Arbeitsplätzen und zu Investoren. Anschließend können die Bürger ihre persönliche Meinung auch noch einmal in Satzform oder mit Stichworten kundtun. Gefragt wird auch, wie lange der Einzelne bereits in dem Stadtteil wohnt.

22 Fragen zu den Wupperorten sollen die Anwohner in den kommenden 14 Tagen beantworten. Die Stadt hat jetzt den Fragebogen veröffentlicht, der bis morgen an sechs Stellen in dem Stadtteil verteilt wird. Möglich ist es auch, den Fragebogen per Internet an die Stadt zu schicken. "Wir haben beim ersten Treffen im April versprochen, dass wir die Umfrage machen werden", sagt Burkhard Klein, der sich mit Beate Fiedler vom Oberbergischen Kreis auch um die Auswertung der Bögen kümmern wird. Die Stadt greift bei der Aktion eine Initiative des Bürgervereins für die Wupperorte auf. Der Vorsitzende Herbert Moeselaken hatte eine solche Befragung angeregt.

FOTO: Dörner Hans

Möglich ist es, dass der Fragebogen personalisiert oder anonym abgegeben wird. "Das haben wir bewusst so gemacht, damit sich möglichst viele Wupperaner von den Fragen angesprochen fühlen", sagt Klein. Er hofft, dass die Resonanz in den nächsten Tagen sehr groß sein wird. Errechnet worden ist, dass es in den Rader Wupperorten 3000 Bewohner in 1000 Haushalten gibt. Etwa 1000 Fragebögen werden deshalb an den angegebenen Stellen bis morgen ausgelegt.

Die Auswertung möchten die Mitarbeiter von Stadt und Kreis möglichst schnell vornehmen, damit sie genauere Informationen zur Einschätzung der Wupperaner zum Umfeld bekommen.

Mit dem Integrierten Handlungskonzept Wupper und der Teilnahme an "Starke Quartiere, starke Menschen" möchten Stadt und Kreis versuchen, das Umfeld des Stadtteils zu verbessern und den Bewohnern bessere Perspektiven zu bieten. In den kommenden Jahren soll der Fokus der Stadt vermehrt auf den Stadtteil gelegt werden, der in den vergangenen Jahren zum Beispiel auch die letzten Gaststätten verloren hat.

Für die Bürgerversammlung am 29. Juni bittet die Stadtverwaltung um Anmeldungen. Nach drei kurzen Vorträgen zu Jugend und Familie, Mobilität und Begegnungsstätte wird in Gruppen gearbeitet.

Ziel sind Vorschläge und konkrete Ideen, deren Umsetzung dann diskutiert, geprüft und beantragt werden soll.

Inzwischen ist auch die Homepage zu dem großen Projekt freigeschaltet worden: www.inhk-wupperorte.de

Quelle: RP
 
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