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Radevormwald
43 Arbeitslose weniger, noch viele Lehrstellen frei

Radevormwald. Die Zahl der Arbeitslosen ist nach der Statistik der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach im Juli deutlich von 809 auf 766 zurückgegangen. Ende Juli 2016 lag die Zahl bei 771. Im Gegensatz dazu ist die Zahl in Hückeswagen um zehn auf 514 gestiegen und in Wipperfürth gleichgeblieben. Bei der Arbeitslosenquote gibt es für die drei Städte des Nordkreises einen Rückgang von 5,6 auf 5,5 Prozent. Im Juli 2016 lag sie bei 5,8 Prozent. Insgesamt sind in Oberberg Nord 1821 Personen arbeitslos gemeldet. Ende Juli 2016 lag die Zahl bei 1895.

Die Arbeitslosenzahl im Bereich Bergisch Gladbach betrug zum Stichtag 23.918 Personen; dies sind 217 oder 0,9 Prozent mehr als im Juni, aber 799 oder 3,2 Prozent weniger als im Juli 2016.

"Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Juli ist saisonüblich und daher erwartet", sagt Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. "Gerade die Gruppe der jüngeren Arbeitslosen hat einen hohen Zuwachs zu verzeichnen. Aber auch das ist normal. Dabei handelt es sich überwiegend um junge Erwachsene nach Abschluss ihrer Berufsausbildung, die erfahrungsgemäß in den nächsten 100 Tagen in den Arbeitsmarkt integriert sind." Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,3 Prozent, nach 6,2 Prozent im Vormonat und 6,5 Prozent im Vorjahr. Zu den positiven Zahlen für Radevormwald gibt es keine weiteren Informationen.

Aktuell haben 4350 Bewerber um eine Ausbildungsstelle die Dienste der Agentur in Anspruch genommen. Dies sind 55 oder 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig haben die Arbeitgeber der Agentur 3441 Lehrstellen gemeldet. Das sind 241 (6,5 Prozent) weniger als 2016. 3388 der 3441 Stellen sind betriebliche Ausbildungsstellen. Aktuell gelten 1319 Bewerber als unversorgt, 232 oder 21,3 Prozent mehr als 2016. Gleichzeitig sind noch 1160 Ausbildungsstellen unbesetzt. Das sind 283 oder 32,3 Prozent mehr als im Vorjahr. "Auch wenn heute viele Ausbildungen beginnen, ist es definitiv nicht zu spät", sagte Krause gestern. "Es gibt noch freie Ausbildungsstellen - auch zum 1. September oder sogar danach." Sein Appell: Junge Leute sollen die Möglichkeiten der unabhängigen nutzen.

Terminvereinbarungen kostenfrei unter Tel. 0800 4 5555 00 oder online unter www.arbeitsagentur.de/ beratungswunsch

(wos)
 
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