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Radevormwald
48. Andheri-Basar im Caritashaus ist heute und morgen noch geöffnet

Radevormwald. Der selbst gemachte Eierlikör darf bei keinem Andheri-Basar fehlen, ebenso wenig die geschnitzten Lichtbögen aus Holz oder die schönen Krippen. Neben altbewehrten Geschenkartikeln und nützlichen Winteraccessoires, selbst gestrickten Mützen und Stulpen bietet der diesjährige Basar aber auch viele Neuheiten: Kleine Präsente aus buntem Papier und Karton, gefüllt mit leckeren Pralinen, rustikale Kerzenhalter aus massiven Holzblöcken, schöner Figuren aus Tannenzapfen und Wohnaccessoires aus Beton.

"Ich bin immer begeistert über die Menge und Vielfalt, die hier zusammenkommt", sagte Sigrid Sagolla. Die 51-Jährige hilft seit zehn Jahren bei dem mehrtägigen Basar mit. Der Erlös des Basars, oft mehr als 10.000 Euro, fließt zu großen Teilen in Projekte in Indien, die Rosi Gollmann aus Bonn aussucht. Vor zwei Jahren rückte Sigrid Sagolla ins Organisationsteam auf. Bis zu 60 fleißige Rader helfen bei der Vorbereitung und der Umsetzung rund um den Feiertag Allerheiligen. "Viele basteln, schnitzen und stricken übers Jahr und spenden ihre Sachen dann für den Verkauf. Andere backen Kuchen für die Verkaufstage", erklärte Sagolla.

Besucherin Manuela Höhlscheidt war mit Sohn Tom (11) zum zweiten Mal zu Besuch bei einem Andheri-Basar. "Vergangenes Jahr hatte ich es durch Zufall auf einem Plakat gesehen und bin spontan vorbeigekommen", erzählt die Raderin. Ihr gefiel es so gut, dass sie dieses Jahr gleich schon am ersten Verkaufstag früh vorbeischaute. "Die selbst gemachten Sachen gefallen mir einfach sehr gut, man merkt, dass sie alle mit viel Liebe hergestellt wurden. Und außerdem ist es auch noch für eine gute Sache."

Die Mutter kaufte einige weihnachtliche Deko-Artikel, eine wärmende Mütze für die kalten Wintermonate und sogar schon das eine oder andere Geschenk für Heiligabend. Sohn Tom, der auch interessiert zwischen der reichhaltigen Auswahl stöberte, suchte sich am Ende einen kleinen Adventskalender mit Sprüchen aus. "Der hat mir sehr gut gefallen." So verkürzt sich der Elfjährige ab Dezember die Wartezeit bis zur Bescherung.

Zwischen den vielen Besuchern fiel eine Dame auf, die vertieft das Klappkartensortiment durchkämmte. Es war Hildegard Sagolla, die 86-jährige Schwiegermutter von Sigrid Sagolla: "Ich komme schon seit vielen Jahrzehnten, war früher selber am Basar beteiligt und habe immer Kuchen gebacken. Doch mit dem Alter geht es irgendwann nicht mehr." Dem guten Zweck ist sie aber nach wie vor treu geblieben, jetzt als kauffreudige Besucherin.

Der Andheri-Basar im Caritashaus an der Hohenfuhrstraße 12 ist heute und morgen am Feiertag noch von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

(sebu)
 
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