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Radevormwald
626 soll immer über die Keilbeck fahren

Radevormwald: 626 soll immer über die Keilbeck fahren
Die Stadt Radevormwald stellt auch Forderungen für die Linien 659 und 671, die von den Stadtwerken Remscheid betrieben werden. FOTO: Jürgen Moll (Archiv)
Radevormwald. Die Verwaltung hat Vorschläge für die Rader Eingabe für den Nahverkehrsplan Oberberg vorbereitet. Von Wolfgang Scholl

Der Verkehrsausschuss und der Stadtrat sollen am kommenden Donnerstag, 6. Oktober und am Dienstag, 25. Oktober, über Vorschläge für den neuen Nahverkehrsplan abstimmen. Der Kreis hatte im Frühsommer Vorschläge unterbreitet, mit denen sich die 13 Kommunen auseinandersetzen müssen. Vorgeschlagen wird:

Linien 626, 671, 339, 134 - Prüfung der Möglichkeiten einer besseren Bedienung der Gewerbegebiete zu den Schichtwechselzeiten um 6, 14, 22 Uhr.

An der Mühlenstraße wird nach dem Willen der Verwaltung eine Hol- und Bringzone eingerichtet. FOTO: wos

Linie 626 Wuppertal bis Busbahnhof Rade) Die Schleife über die Keilbeck ist zu erhalten, besonders wegen der örtlichen Topographie. Das gilt für alle Fahrten in beiden Richtungen. Durch die damit verbundene bessere Verständlichkeit der Linienführung wird eine bessere Nutzbarkeit für Bewohner der Wupperorte erreicht.

Linie 626 Ziel ist eine Taktverdichtung auf 20 Minuten in den Stoßzeiten für einen besseren Anschluss an die Linie 671. Der Beginn der Linie soll morgens 30 Minuten früher für Pendler einsetzen.

Linie 671 (Radevormwald Busbahnhof bis Lennep) Die Linienführung über den Wupperdamm und die damit verbundene Anbindung von Krebsöge (und Wilhelmstal) muss erhalten bleiben.

Linie 671 Zur weiteren Verbesserung der Akzeptanz der Linie ist in den Stoßzeiten eine Taktverdichtung auf 20 Minuten erforderlich.

Linie 671 Gefordert werden bessere Anschlüsse zum überregionalen Schienenpersonennahverkehr.

Linie 659 Radevormwald kann den Antrag der Stadtwerke Remscheid auf Einstellung der Linie 659 nicht befürworten. Die Einstellung würde zu einem Abbinden größerer Bereiche der Wupperorte führen.

Linie 659 Alternative soll ein Anruf-Sammeltaxi oder Taxi-Bus-System in den Wochentagen und auch an Wochenenden werden. Dieses soll mindestens den Bereich zwischen Frielinghausen und Herkingrade abdecken. Die Übernahme von Teilstrecken, auch nur zeitweise, kann der Radevormwalder Bürgerbusverein als Alternative nicht gewährleisten.

Linie 339 (Radevormwald bis Hückeswagen und Anschluss zur 336 in Richtung Wipperfürth/Gummersbach und Bergisch-Born). Für jede Fahrt der 336 über Hückeswagen soll ein Anschluss mit der 339 von und nach Radevormwald gewährleistet sein (Alternative Anrufbus). Das führt zu einer Verbesserung der Anbindung der Gewerbegebiete in Hückeswagen-Wiehagen und Bergisch-Born sowie zum Berufskolleg Standort Wipperfürth. Die verbesserte Linienführung nach Radevormwald führt damit auch zu einer Stärkung der Attraktivität der Radevormwalder weiterführenden Schulen.

Linie 339 Sinnvoll wäre eine Verbesserung der Anbindung Rade-Schwelm zur Anbindung des dortigen Bahnhofes durch Verdichtung der Taktung der Linie bis Schlagbaum oder eine durchgehende Verbindung bis Schwelm. Da auch der Ennepe-Ruhr-Kreis derzeit im Aufstellungsverfahren zum dortigen Nahverkehrsplan ist, sollte dies in der Stellungnahme des Oberbergischen Kreises Berücksichtigung finden. Die Linie 339 soll über 19.30 Uhr hinaus sowie am Wochenende Anschlussmöglichkeiten zur Linie 336 bieten.

Kräwinkel Die Stadtwerke Remscheid bedienen in den Sommerferien den Freizeitpark Kräwinklerbrücke bis nach Heidersteg. Es wird angeregt, diese Fahrt bis nach Radevormwald Kreisverkehr Kölner Straße/B229 durchzuschleifen zur besseren touristischen Nutzung der Wupper-Talsperre.

Quelle: RP
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