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Radevormwald
6345 geleistete Stunden beim DRK Dahlhausen

Radevormwald. Die Einsatzstunden aller aktiven Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Dahlhausen schreibt Ralf Feldhoff im Allgemeinen genau auf. Doch erstmals ist er bei den zahlreichen Einsätzen des letzten Jahres nicht so ganz sicher, ob nicht die Stundenzahl etwas höher liegt, als sein Stundenplan anzeigt. "Ich bin mir sicher, dass hier und da geleistete Stunden erst gar nicht auf unserem Plan aufgezeichnet wurden", erzählte er mit einem Schmunzeln. Und doch - die Stundenzahl, diese liegt aktuell bei 6345, sei ein Rekord.

"Wir sind 28 Mitglieder, die über die Stadtgrenzen hinweg Dienste leisten. Und die Anforderungen an uns werden jährlich größer", sagte er bei der Jahresversammlung im DRK-Haus Herkingrade. Allein an den Karnevalstagen seien die Sanitäter insgesamt 300 Stunden im Rettungsdienst in Wipperfürth, Leverkusen und Radevormwald im Einsatz gewesen. Der Lenneper Karnevalszug fiel aus, sonst wäre die Stundenzahl noch höher", merkte Feldhoff an. Er dankte den aktiven Mitgliedern für deren unermüdliche Arbeit bei den Einsätzen. Zusammen mit dem Kreisgeschäftsführer Ralf Braun ehrte er drei Mitglieder für ihre Treue. David Schmitz ist seit fünf Jahren dabei, Claudia Eicker und Michelle Vanselow seit zehn Jahren. Das Trio erhielt Ehrennadeln und Urkunden. Im Jahresbericht hob Feldhoff lobend die zahlreichen Einsätzen, insbesondere die bei Sportveranstaltungen und Flüchtlingseintreffen in Marienheide und Gummersbach, hervor. "Wir führen sogar die kleineren Gesundheitschecks bei den ankommenden Flüchtlingen durch", sagte Feldhoff. Er zeigte sich erfreut, dass die Mitgliederzahl gegenüber dem letzten Jahr um vier gestiegen ist. Als Fernziel nannte er die Wiedereinführung einer Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe. "Dafür fehlt uns derzeit leider das Personal. Den Mitgliedern, die den dafür notwendigen Jugendgruppenleiter-Schein besitzen, fehlt im Moment schlicht die Zeit", erklärte er.

Schriftführer Michael Koza hob die gute Kameradschaftspflege hervor. "Wir veranstalten gerne gesellige Abende im Sommer und in der Weihnachtszeit miteinander. Ein besonderer Höhepunkt sind immer die Reisen nach Solferino", erzählte er. Dieser Ort nahe Verona in Italien gilt als Ursprungsort des Roten Kreuzes seit der legendären Schlacht von Solferino vor 151 Jahren. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung veranstaltet dort jährlich Ende Juni ein lehrreiches und unterhaltsames Programm für alle Mitgliedsvereine. "In diesem Jahr fährt fast der ganze Trupp dorthin", kündigte Ralf Feldhoff an. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung gab es noch Gelegenheit zu kleinen Plaudereien bei leckeren Salaten, Fleisch und Getränken.

(sig)
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