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Radevormwald
Abiturienten sollen ihre Kenntnisse auch für Rade einsetzen

Radevormwald: Abiturienten sollen ihre Kenntnisse auch für Rade einsetzen
Abiturienten haben mehrfach letzten Schultag - im Unterricht, bei den Prüfungen und schließlich mit der Übergabe des Zeugnisses. FOTO: Nico Hertgen
Radevormwald. 65 Abiturienten verlassen dieses Jahr das Theodor-Heuss-Gymnasium. Mit dem höchsten Schulabschluss und vielen Erinnerungen in der Tasche beginnt für die jungen Erwachsenen der nächste Lebensabschnitt. Am Samstagmorgen verabschiedete das Gymnasium den diesjährigen Abschlussjahrgang mit einer feierlichen Zeugnisvergabe.

Für Schulleiter Matthias Fischbach-Städing ist der Jahrgang ein besonderer. "Ihr wart der erste Jahrgang, den ich als Schulleiter eingeschult habe. Das vergisst man natürlich nicht", sagte Fischbach-Städing. Er ermutigte die Abiturienten, auf ihrem weiteren Lebensweg weiterhin wissbegierig und weltoffen zu sein. "Es kommen viele Veränderungen. Traut euch, Umwege zu gehen, denn sie können hilfreich und aufschlussreich sein." Bürgermeister Johannes Mans hofft, dass viele der Absolventen ihr Wissen und Talent in Rade einbringen werden. "Unsere Stadt braucht engagierte und gut ausgebildete Menschen", sagte er. Reinhard Schröder, Schulpflegschaftsvorsitzender des THG, bedankte sich nicht nur bei den Schülern für die gute Zusammenarbeit, sondern auch bei den Eltern.

"Sie haben mitgefiebert und immer geholfen, das Arbeitszimmer mit Vollpension zur Verfügung gestellt und einen großen Teil zu dem Abitur ihrer Kinder beigetragen." Abiturient Robin Köster bedankte sich bei Eltern und Mitschülern. In seiner Rede erinnerte der nun ehemalige Gymnasiast an die vielen schönen und witzigen, manchmal auch schwierigen Momente. "Wir haben uns gut kennengelernt, und es sind viele Freundschaften entstanden. Ich hoffe, dass wir uns nicht so schnell aus den Augen verlieren", sagte er. Seine Jahrgangsstufe hat am THG nicht nur viele Erinnerungen hinterlassen, sondern auch Projekte, die das THG prägen. Das Schulradio und der dazugehörige Projektkursus wurden durch den Abi-Jahrgang auf den Weg gebracht und damit ein Angebot, das das Profil der Schule prägt. Den Wunsch, dass alles in der Zukunft glatt läuft, hält Robin Köster für unrealistisch. "Wir werden durch schwierige Zeiten gehen und Probleme lösen müssen. Das ist aber nicht schlimm, denn das gehört dazu", sagte er.

Nachdem Tanja Biermann die Leitung der Stufe wegen ihres Mutterschutzes aufgeben musste, ist Gunnar Schubert eingesprungen und hat den Jahrgang souverän zum Abschluss gebracht. Seine Rede, charmant und wortgewandt, war der Höhepunkt des Vormittages, denn er pflückte das Abi-Motto "Abikropolis - die Götter verlassen den Olymp" mit viel Witz auseinander. Außerdem gab er den Absolventen den entscheidenden Tipp mit auf den Weg: "Hütet euch vor denjenigen, die euch euren Weg vorgeben wollen. Verlasst euch auf euch selber. Traut euch, die Richtung zu wechseln und Pausen zu machen."

Bevor alle Abiturienten ihre Zeugnisse bekamen, wurden drei Schüler ausgezeichnet. Manuel Hedbawny bekam den Buchpreis und die Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Mathematik und Physik. Robin Alexander Jaroschek wurde ebenfalls für seine mathematischen Fähigkeiten ausgezeichnet und Dennis Hertell für seine physikalischen.

(trei)
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