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Einbruchszahlen
Achtsam sein und bei Verdacht sofort die 110 wählen!

Meinung | Radevormwald. Die Zahlen für Hückeswagen sind erfreulich, für Radevormwald eher nicht. Während die Präventivmaßnahmen der Polizei in der Nachbarstadt zu wirken scheinen, muss es in der Bergstadt künftig besser werden - zumal die dunkle Jahreszeit mit deutlich mehr Einbrüchen ja noch vor uns liegt. Von Sebastian Radermacher

Zusätzlich zu den verstärkten Schwerpunktkontrollen und der Beratung über technische Nachrüstungen sollte ein Faktor für einen besseren Schutz vor Einbrechern, mit der wichtigste, nicht unerwähnt bleiben: eine gut funktionierende Nachbarschaft. Aufmerksame Nachbarn, die die Polizei anrufen, wenn ihnen verdächtige Personen oder Autos im Wohngebiet auffallen, tragen erheblich mit dazu bei, dass Einbrecherbanden abgeschreckt werden. Optimal ist, wenn das Verhältnis der Nachbarn untereinander so gut ist, dass man sich gegenseitig hilft und auf das Haus des anderen in der Urlaubszeit aufpasst. Denn überfüllte Briefkästen, dauerhaft heruntergelassene Rollläden oder kein Licht über mehrere Wochen - das lockt Einbrecher besonders an!

Dass der neue Internet-Einbruchsradar der Polizei zu der positiven Entwicklung beiträgt, bleibt anzuzweifeln. Die Karte ist viel zu undetailliert, es ist gar nicht zu erkennen, in welcher Straße zuletzt eingebrochen wurde, wo Gefahr droht. Diese Karte hat für Bürger keinen Mehrwert.

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Quelle: RP
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