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Radevormwald
Adventsmarkt unter "Puderzucker"

Radevormwald: Adventsmarkt unter "Puderzucker"
Tanja Lorenz (v.l.), Joschua Bosniakowsky und Mutter Alexandra Bosniakowsky am Stand des Fördervereins der GGS Wupper. Sie verkauften Tombola-Lose und Weihnachtsartikel. FOTO: J. Moll
Radevormwald. Der Markt bei St. Josef in Vogelsmühle war ein Startpunkt in den Advent. Kleine Buden, Lichterketten, Weihnachtsklänge, feine Düfte von Glühwein und Waffeln, dazu ein Hauch von "Schnee". Die Besucher kamen wieder in Scharen. Von Sigrid Hedderich

Die Menschentraube vor dem Stand der Freiwilligen Feuerwehr aus Remlingrade lässt ahnen, dass hier etwas Besonderes auf die Besucher wartet. Der leichte Duft verrät es: In dem großen Topf befindet sich frisch gekochter Grünkohleintropf mit Mettwürstchen. Für viele offensichtlich genau das Richtige, denn es ist kalt. Eine warme Mahlzeit wird gerne eingenommen. Janine Rittinghaus hat alle Hände voll zu tun. Sie schöpft das Essen, wiegt jede Portion genau ab und überreicht die den wartenden Standbesuchern. "Schön, dass der Grünkohl so gut ankommt", freut sie sich.

Gleich nebenan präsentiert Helga Rüsing gebrannte Mandeln. Die habe ich selbst gemacht. Das Rezept ist schon lange in der Familie, ich kannte es schon, als meine Kinder noch klein waren", erinnert sie sich. Weiter lockt die große Feuerwehrfamilie Remlingrade mit einem Gläschen Feuerzangenbowle. Somit ist das Angebot an diesem Stand eine runde Sache und wird an beiden Tagen des 16. Adventsmarkt an der Wupper gerne angenommen.

Weihnachtsmärkte 2017 im Bergischen Land FOTO: Veranstalter

Rund um das Pfarrhaus der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef Vogelsmühle und im Gebäude selber herrscht buntes Markttreiben. Von Bürgermeister Johannes Mans eröffnet, zeigt sich der kleine, gemütliche Markt wieder einmal wohl organisiert. Ein Team mit Fritz Dijaschtuk, Marion von der Burg, Barbara Nahrgang und Lydia Moser hat sich wieder einmal mächtig ins Zeug gelegt, diesen Adventsmarkt klein und fein zu halten und dabei trotzdem eine große Palette von Angeboten vorzuhalten.

Das Rezept geht auf. Als Zugabe zeigten sich am Sonntag die Budendächer weiß, etwas Schnee hatte sich über den Markt gelegt. "Wir kommen in jedem Jahr hierher, weil uns die Atmosphäre so gut gefällt", erzählen Edgar und Ingrid Brinskamp aus Ennepetal. Sie lassen sich ein Stück Torte und Kaffee im "Café" des Fördervereins Haus Thiele im Pfarrheim schmecken. "Für die Enkelkinder finden wir vielleicht auch ein Präsent für den Nikolaustag", überlegt das Paar, das ein Reibekuchenessen fest für den Marktabend eingeplant hat.

Diese Köstlichkeit bietet der Bürgerverein für die Wupperorte an seinem Stand an. Auch hier lassen es sich die Besucher an den Stehtischen schmecken wie auch gegenüber an dem Büdchen für türkische Pizza. Die Kita "Wuppermäuse", Tuspo Dahlhausen und auch die Mitglieder der KG "Rua Kapaaf" haben sich zahlreiche Angebote für den vorweihnachtlichen Markt ausgedacht. Der Karnevalsverein wird unterstützt von der Tanzgarde der Kollegen der RKG Rot-Weiss. Diese haben ebenso ihren Auftritt wie auch die Sänger des Kirchenchores Cäcilia Vogelsmühle. Für den Chor ist das Singen auf dem Adventsmarkt eine Premiere. Die Weihnachtslieder des Posaunenchors Remlingrade sind etwas fürs Herz, denn es darf je nach Stimmung auch mitgesungen werden. Die evangelische Seniorengemeinschaft unterstützt die schöne Atmosphäre mit Adventsliedern unter der Regie von Lothar Körschgen. Wenn die vielen Kinder gerade nicht mitsingen, sind sie am Stand des Fördervereins des Grundschulstandorts Brede. Hier gibt es Lose, die keine Nieten, sondern nur Gewinne versprechen.

Die Kolpingsfamilie bietet im Pfarrheim Adventsgestecke, Liköre und Lichterbögen an. Hier besticht das Motiv Beyenburger Klosterkirche", gefertigt von Paul Arndt. Die Katholische Jugend bietet Getränke an. Auf dem Parkplatz am Pfarrheim herrscht Hochbetrieb. Die Bimmelbahn "Leye-Express" nimmt Fahrgäste auf - ein Adventsmarkt für Jung und Alt.

Quelle: RP
 
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