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Radevormwald
Altweiberparty in Lennep wieder mit Mickie Krause

Radevormwald. Die Lenneper Karnevalsgesellschaft (LKG) bleibt bei ihrer Meinung: Die Sperrung der Robert-Schumacher-Straße für Lenneper Brauchtumsfeste ist kein adäquater Ersatz für Jahn- und Kirmesplatz, die durch den Bau des DOC wegfallen. Auf der Jahresversammlung der LKG machte der Vorsitzende Gunther Brockmann deutlich, dass man den Vorschlag der Stadtspitze nicht einfach hinnehmen werde: "Wir arbeiten immer noch daran, Möglichkeiten auszuloten, um doch zur Karlstraße zu kommen". Die LKG möchte, genau wie die drei übrigen betroffenen Vereine, für ihre Feste einen dauerhaften Standort auf der Gewerbefläche am Bahnhof Lennep.

Die Beschaffung und Organisation von Strom und Wasser stellt Brockmann bei der Robert-Schumacher-Straße in Frage, nachdem er sich die Lösung auf der Pfingstkirmes angesehen habe. "Wir wollen mit mehreren Vereinen einen geeigneten Ersatz. Das sind Lenneper Feste. Da gehen wir nicht nach Remscheid", betonte der Karnevalist. Damit unterstrich er die Solidarität zu den übrigen Vereinen.

Für das traditionelle Karnevalsprogramm Ende Februar 2017 habe die LKG die Zusage von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dass noch einmal auf dem Jahnplatz gefeiert werden könne, betonte Brockmann. Stargast an Altweiber wird nach vielen Bitten der Besucher wieder Mickie Krause sein. "Sonst tritt Mickie Krause im Vorzimmer des Obs auf", bemerkte der Vorsitzende mit einem Lachen. Wie genau der Rosenmontagszug verlaufen soll oder wie für das Jahr 2018 geplant werden kann, sei jedoch noch nicht klar.

Das Konzept für das Winzerfest Anfang August auf dem Alter Markt hingegen steht. Es fehle noch die Genehmigung seitens der Stadt. Für das Problem von Ein- und Auslass auf den Platz gebe es einige Ideen, die genaue Lösung sei aber noch nicht festgelegt.

(maza)
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