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Kommentar
An den Rader Bürger denken

Radevormwald. Um 16 Uhr begann am Dienstag die letzte Ratssitzung dieses Jahres, um 21.30 Uhr war der öffentliche und um 22 Uhr der nichtöffentliche Teil beendet. Die erste Pause gab es nach mehr als drei Stunden und einer Diskussion über etwa 34 Punkte. Nach der Pause folgten die Haushaltsreden.

Die Vertreter der Bürger haben sich damit nicht unbedingt bürgerfreundlich verhalten. Und tatsächlich: Bis auf einen Radevormwalder und ein paar Sachkundige Bürger von Fraktionen hat sich keiner die lange Zeit "angetan". Dabei ist die Haushaltsverabschiedung für die Stadt sehr wichtig, weil alle Radevormwalder davon im kommenden Jahr direkt und indirekt betroffen sind.

Vielleicht sollte "die letzte Stadtratssitzung eines Jahres" aufgeteilt werden - an einem Termin mit einem inhaltlichen Teil von Haushaltsbegleitanträgen und einem zweiten Termin mit der Haushaltsverabschiedung. Vielleicht werden die Parteienvertreter dann mehr Gehör finden.

wolfgang.scholl@bergische-morgenpost.de

Quelle: RP
 
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