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Radevormwald
Arbeiten im "life-ness" gestern gestartet

Radevormwald. Seit gestern haben im Freizeitcenter an der Kottenstraße die Handwerker das Kommando. Bauschutt ist zum Beispiel am und im alten Dampfbad zu sehen. Bis zum 7. Juli soll das acht Jahre alte Dampfbad neu aufgebaut und modernisiert werden. Auch die alten Lampen des Cafés lagen gestern bereits im Container, ebenso wie die Teile der grünen Wand, die das Café vom Fitnessbereich trennte. Ein Blick ins Schwimmbecken verriet: Besser nicht reinspringen, das Wasser ist bereits abgelassen, die Hochdruckreiniger sind bereits für die Arbeit vorbereitet.

Gearbeitet wird derzeit auch schon im Inneren des Bades. Mit einem Kran haben Badmitarbeiter um Marc Wester, den Meister für Schwimmbadtechnik und Bereichsleiter Schwimmbad und Sauna, gestern bereits die große Filteranlage geöffnet, die einmal im Jahr überprüft werden sollte.

Gefiltert wird das Beckenwasser dreifach. Zuerst werden an den Überlaufanlagen am Beckenrand die größeren Gegenstände, die sich im Wasser befinden, aussortiert. Anschließend fließt das Wasser in einen groben Filter, der Haarnadeln und andere Teile aus dem Wasser zieht. Dritte Station für das Wasser ist ein großer Filter, der mit 360 Kerzen und Gewebe drumherum bestückt ist. Dieser Filter befreit das Wasser von Urin, Schweiß und anderen Bestandteilen, die zum großen Teil mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, bevor es weiter verwendet wird.

"Von den 360 Kerzen tauschen wir jedes Jahr 60 aus, so dass wir die Anlage alle sechs Jahre erneuert haben", sagt Marc Wester. Bei diesem Filter wird mit Aktivkohle und Kieselgur gearbeitet", erklärt er und hofft, dass es auch in diesem Jahr in der Technik im Untergeschoss des Gebäudes keine Überraschungen bei der Revision gibt. "Durch die regelmäßigen Überprüfungen unserer Anlagen einmal pro Jahr haben wir einen guten Überblick über die Technik", sagt Wester. Badmanager Ronald Eden hatte er, dass das zuerst mehr kostet, auf Dauer aber günstiger ist.

(wos)
 
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