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Radevormwald
Arbeitsmarkt im Juni entwickelt sich positiv

Radevormwald. Zudem stehen auch den Bewerbern für offene Ausbildungsstellen noch zahlreiche Plätze in fast allen Bereichen zur Verfügung. Von Sebastian Esch

Es gibt gleich doppelt gute Nachrichten für den Oberbergischen Kreis. Zum einen sind noch rund 450 Ausbildungsstellen für alle Schulabsolventen vorhanden, zum anderen entwickelt sich der allgemeine Arbeitsmarkt weiterhin sehr positiv. Das teilte die für Radevormwald zuständige Arbeitsagentur in Bergisch Gladbach gestern mit.

Bei 1353 Arbeitslosmeldungen und 1560 Abmeldungen sank die Zahl der Arbeitslosen im Oberbergischen Kreis um 202 (2,5 Prozent) auf 7723. Das sind 76 (1,0 Prozent) weniger als im Vorjahr. 496 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden; das sind 97 Personen (16,4 Prozent) weniger als im Mai und 90 (15,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig haben 512 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt gefunden - 101 (16,5 Prozent) weniger als im Vormonat und 71 (12,2 Prozent) weniger als im Juni 2016. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,2 Prozent, nach 5,3 Prozent im Vorjahr.

Die Arbeitgeber meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von der Agentur für Arbeit und der Jobbörse im Juni 699 Stellen. Dies sind 61 (8,0 Prozent) weniger als im Vormonat, aber 59 (9,2 Prozent) mehr als im Vorjahr. Im Oberbergischen Kreis sind aktuell 2338 freie Arbeitsstellen (plus 119 beziehungsweise 5,4 Prozent zum Mai 2017) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 395 (20,3 Prozent) mehr. Diese Steigerung ist leicht erklärbar.

Da es gelingt, viele Menschen bereits während des laufenden Asylverfahrens für Integrationsmaßnahmen zu gewinnen, steigt die Zahl der gemeldeten Personen und damit auch die Zahl der Arbeitslosen - vor allem im Vergleich zum Vorjahr - relativ stark an. Dies gilt insbesondere für den Oberbergischen- sowie den Rheinisch-Bergischen Kreis, die in erheblich größerem Umfang Zuweisungen erhalten haben.

Und auch für die Ausbildungssuchenden im Oberbergischen Kreis ist es noch nicht zu spät. Bislang wurden 1338 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Dies sind 102 (7,1 Prozent) weniger als im Vorjahr. Davon sind derzeit noch 447 unbesetzt. Auf Bewerberseite stehen diesen Stellen 1906 gemeldete Ausbildungssuchende gegenüber - 24 (1,2 Prozent) weniger als im Juni 2016. 779 gelten zum aktuellen Stand als unversorgt - 115 (17,3 Prozent) mehr als 2016. Die besonders beliebten Berufe der Ausbildungssuchenden sind vor allem Jobs im kaufmännischen sowie medizinischen Bereich.

Quelle: RP
 
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