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Radevormwald
Auch Kicken in der Halle macht der E-Jugend Spaß

Radevormwald. Von ihrer sportlichsten Seite zeigten sich am Wochenende die Fußball-Jungs aus der gesamten Region. Beim achten Sparkassen-Cup des SC 08 Radevormwald in der Halle Hermannstraße kämpften 16 E-Jugend-Mannschaften um den begehrten Pokal. Die Stimmung war grandios, und die jungen Kicker hatten rundum viel Spaß. Von Cristina Segovia-Buendía

Gelassen und entspannt saßen am Samstagmittag die Jungs der Spielvereinigung Linderhausen aus Schwelm auf der Tribüne und schauten sich die Spiele der anderen Teams an. Ihre Spiele aus der Gruppenphase hatten sie bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Auf das Turnier waren die zehn- und elfjährigen Jung-Kicker gut von ihrem Trainer vorbereitet worden: "Wir wollen hier alles gewinnen", sagte Jan (11) selbstbewusst.

Moritz (11) und Jannis (10) stimmten prompt zu. Schon im vergangenen Jahr waren sie beim Sparkassen-Cup in Radevormwald angetreten - als zweite Mannschaft mit mäßigem Erfolg. Als Außenseiter starteten sie ins Turnier und überraschten als Gruppensieger in der ersten Phase mit drei Siegen in Folge. Für sie sollte es am Sonntag weiter ins Halbfinale gehen, auch wenn das wieder bedeuten würde, früh aufzustehen, um pünktlich auf dem Turniergelände zu sein. "Heute sind wir schon um 7 Uhr aufgestanden", erzählte Moritz.

Doch das schien den Elfjährigen, der schon seit vier Jahren im Verein spielt, nichts auszumachen. Auch Mama Simone Zimmler war gerne nach Radevormwald gekommen, um ihren Sprössling beim Turnier anzufeuern. "Wenn es den Jungs Spaß macht, ist das doch die Hauptsache. Außerdem ist die Stimmung und vor allem die Organisation hier immer sehr gut", sagte sie.

An der Organisation hatten die Männer des SC 08, um Trainerstab und Vorstand, seit mehreren Monaten getüftelt, wie Norbert Kampmann vom Organisationsteam verriet. Die Mannschaften hatten sie schon im September angeschrieben und eingeladen.

"Wir mussten von 32 Mannschaften auf 16 reduzieren, weil wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, ob wir die zweite Halle, wie sonst die Jahre, zur Verfügung haben würden", sagte Kampmann. Sie gingen auf Nummer sicher und planten mit einer Halle, obwohl die zweite, wie sich nun herausstellte, dadurch jetzt aktuell leerstand. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch.

Mit dabei war erstmals auch ein Team aus Köln-Nippes. Außerdem spielten Mannschaften aus Meinerzhagen, Wuppertal, Wipperfürth, Wermelskirchen, Lüdenscheid, Gelsenkirchen und Essen mit. Favoriten gab es laut Kamp keine. Mit einem 3:0 setzte sich im Endspiel RWW Bismarck aus Gelsenkirchen gegen den SSV Bergisch Born durch. Dritter wurde Essen-Schönebeck. Die Erste des SC 98 belegte den sechsten, die Zweite des Gastgebers den siebten Platz, berichtet Thomas Köster.

Quelle: RP
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