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Radevormwald
Austausch von 14.000 Müllbehältern

Radevormwald: Austausch von 14.000 Müllbehältern
Große und kleine Müllbehälter werden bald ausgetauscht. Für die großen wie hier im Bild gibt es den Austausch mit der Leerung. Bei den kleinen Tonnen wird vorher die neue geliefert, die alte nach der Leerung mitgenommen. FOTO: wos
Radevormwald. In den kommenden Wochen werden alle Mülltonnen ausgetauscht, teilt der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) mit. Die Tonnen werden ab dem 27. Oktober ausgeliefert. Die bisherigen Tonnen werden nach der Leerung abgeholt. Von Wolfgang Scholl

Derzeit werden täglich neue Müllbehälter des BAV am Kirmesplatz Wiesenstraße angeliefert. Wie Christina Wirths vom BAV mitteilt, werden die Behälter vom 27. Oktober bis zum 23. November ausgeliefert und auf die einzelnen Grundstücke verteilt. Insgesamt werden in den kommenden Wochen bis zum 25. November somit bis zu 14.000 Tonnen ausgetauscht und neu angeliefert. Der BAV stellt die neuen Tonnen, Lobbe holt die alten ab. Ausgewechselt werden die Restmüll- und die Papiertonnen, neu verteilt die Biotonnen. Alle neuen Behälter haben einen grauen Rumpf mit aufgeprägtem BAV-Logo. Die Deckelfarbe kennzeichnet die unterschiedlichen Abfallsorten: grauer Deckel für Restmüll, grüner Deckel für Papier und brauner Deckel für Bioabfall. Die Tonnen werden auf die Grundstücke gestellt. An der Seite jedes Behälters ist ein weißer Aufkleber mit der Angabe von Straße und Hausnummer des zugehörigen Objektes angebracht, teilt Christina Wirths mit. Ein Lieferschein auf jedem Behälter informiert zusätzlich über die Termine der ersten Leerung der neuen Behälter sowie den Abzug der alten Behälter.

Hintergrund der großen Aktion ist eine neue Ausschreibung der Abfuhr in Radevormwald durch den BAV, der die Vertragsangelegenheiten für die Stadt seit dem 1. Januar 2015 regelt. Die Ausschreibung hatte europaweit zu erfolgen, da der alte Vertrag vom Stadtrat gekündigt worden war. "Es gab mehrere Bieter, das wirtschaftlichste Angebot hat wieder Lobbe abgegeben", sagt Christoph Rösgen, Eigentümer, Leiter Abfallwirtschaft beim BAV in Engelskirchen. "Trotz der umfangreichen Aktion lohnt sich der Wechsel, weil unsere Tonnen auf Dauer günstiger sind. Die Tonnen sind nach zehn Jahren abgeschrieben, sie halten aber erfahrungsgemäß länger", sagt Christoph Rösgen und ergänzt: "Sie sind damit jetzt Eigentum der Bürger." Bisher seien sie geliehen.

Für eine Übergangszeit von einigen Tagen kann es sein, dass die Bürger alte und neue Tonnen auf ihrem Grundstück unterstellen müssen. "Bei den großen Abfallbehältern wird der Austausch mit der Leerung erfolgen, bei den kleinen wird zuerst geliefert und dann abgeholt", sagt Rösgen. Man benötige einen Puffer zwischen Anlieferung und Abholung.

Die alten Papierabfallbehälter (grün) werden in der Zeit vom 10. bis 25. November letztmalig, wie im Abfuhrkalender ausgewiesen, geleert und danach sofort abgeholt. Die alten Restmüllbehälter werden zwischen dem 16. und 23. November letztmalig geleert und abgeholt. Nach den Abfuhren dürfen die alten Papier- und Restmüllbehälter nicht weiter benutzt werden, sie müssen nach der jeweiligen Abfuhr leer an der Straße stehengelassen werden. Nach dem Abzug der alten Behälter werden zukünftig ausschließlich die neuen Behälter des BAV geleert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Abfuhrtermine in diesem Jahr unverändert bleiben. Zusätzlich werden bis Ende November auch die neuen Biotonnen ausgeliefert. Sie werden erstmalig im Januar geleert. Die Abfuhrtermine für das kommende Jahr werden mit dem neuen Abfuhrkalender bekannt gegeben.

Quelle: RP
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