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Radevormwald
Auszubildenden droht die Arbeitslosigkeit

Radevormwald. Viele Auszubildende werden auch dieses Jahr nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Arbeitslosigkeit droht, die aber nicht unbedingt eintreten muss, teilt die auch für Radevormwald zuständige Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach mit. Auszubildende, die eine betriebliche Ausbildung abschließen, sind zwar nicht von der Meldepflicht des § 38 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) erfasst.

Dennoch sei es sinnvoll, sich frühzeitig bei der Agentur für Arbeit zu melden, wenn die Möglichkeit oder bereits Sicherheit besteht, dass keine Übernahme in ein Arbeitsverhältnis erfolgen wird. Die Chance, in diesem Zeitfenster durch die Beratung und Unterstützung der Fachkräfte ein Anschluss-Arbeitsverhältnis zu erhalten, so dass Arbeitslosigkeit erst gar nicht eintritt, ist deutlich größer. Denn kommt der Auszubildende erst mit Ende der Ausbildung auf die Agentur zu, fehlt eben diese Zeit, um eine neue Stelle zu finden.

In einem Erstgespräch werden die Kenntnisse und Stärken der Arbeitsuchenden erhoben. Daraus ergeben sich in der Regel bereits erste Vermittlungsvorschläge. "Und mit ein bisschen Glück gelingt ein nahtloser Übergang von der Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Arbeitsuchendmeldung kann entweder online über www.arbeitsagentur.de, unter Tel. 0800 4555500 oder persönlich bei der Agentur für Arbeit, Bensberger Straße 85, in Bergisch Gladbach erfolgen.

(rue)
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