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Radevormwald
Autohaus Schmale möchte Verkauf und Werkstatt verbinden

Radevormwald: Autohaus Schmale möchte Verkauf und Werkstatt verbinden
Das Autohaus Schmale unterstützt die Werbegemeinschaft 2015 bei der Weihnachtsverlosung, bei dem ein Opel Karl verlost wird. Philip Holzmann (2.v.r.) möchte mit seiner Familie die Werkstatt und den Verkauf an der unternehmenseigenen Fläche Kaiserstraße 16 zusammenführen. FOTO: Werbegemeinschaft
Radevormwald. Die Gerüchteküche brodelt schon länger. In den sozialen Netzwerken war schon die Rede von Schließung und Rückzug aus Radevormwald. Doch das stimmt nicht. Das Autohaus Schmale möchte zwar sein Grundstück an der Kaiserstraße 38 (schräg gegenüber der Bredderstraße) verkaufen, "das aber nur, um unsere beiden Grundstücke zusammenzulegen", sagt Claudia Holzmann auf Anfrage unserer Zeitung. Von Joachim Rüttgen

Ihr Mann Reiner ist Geschäftsführer des Autohauses. Er wird im Mai 65 Jahre alt und will sich mit seiner Frau sukzessive aus der Firma verabschieden. Die Söhne Kristof und Philip sind schon Prokuristen im Haus und werden das Unternehmen weiterführen.

"Es war auch ihre Idee, die Grundstücke zusammenzuführen, so dass die Werkstatt an der Kaiserstraße 38 künftig auf die Fläche des heutigen Ausstellungsraumes an der Kaiserstraße 16 zieht", erklärt Claudia Holzmann. Seit Jahrzehnten gebe es diese Trennung, und das sei einfach nicht mehr zeitgemäß. Werkstatt und Verkauf gehörten enger zusammen, so könne man auch Synergieeffekte erzielen. "Wir müssen die Autos ständig 200 Meter hin- und herfahren", berichtet Claudia Holzmann.

Eine Bauvoranfrage habe die Stadt bereits positiv beschieden. "Wir schließen also nicht, ganz im Gegenteil", versichert Claudia Holzmann. Denn ab 1. Januar 2016 eröffnet das Unternehmen sogar noch eine weitere Suzuki-Filiale in Burscheid. Seit 1927 gibt es einen Vertrag mit Opel, 2003 kam Suzuki hinzu. Das Autohaus Schmale existiert schon seit mehr als 100 Jahren.

Zu den detaillierten Plänen der Zusammenlegung kann Claudia Holzmann noch nichts sagen. Die Planungen für den Neubau auf dem Grundstück an der Kaiserstraße 16 laufen noch. "Wir stehen da auch in intensivem Kontakt zu Opel, denn wir müssen einige Standards erfüllen und Gutachten einholen", sagt sie. Auch eine Baugenehmigung liege noch nicht vor. Dafür sei es noch zu früh.

Quelle: RP
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