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Radevormwald
B 229 - Michalides fordert Tempo 50 ab Bahnhofstraße

Radevormwald. Mit einem Antrag an den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Verkehr, der am heutigen Donnerstag tagt, möchte der fraktionslose Stadtverordnete Dr. Axel Michalides die Gefahr durch Fußgänger in Höhe des Discounters an der Westfalenstraße entschärfen. Er schlägt vor, auf der B 229 (Westfalenstraße) ab der Kreuzung Bahnhofstraße bis zum Kreisverkehr Wasserturmstraße die Höchstgeschwindigkeit auf durchgängig 50 Stundenkilometer zu begrenzen. Außerdem sollen in diesem Bereich Gefahrenzeichen, die auf Fußgänger hinweisen, aufgestellt werden. "Die Regelungen werden so lange beibehalten, bis das Überqueren der Straße durch andere Maßnahmen, wie einen Zaun verhindert wird", schreibt Michalides. Um diese Maßnahmen umzusetzen, soll die Verwaltung bei der obersten Landesbehörde vorstellig werden.

Der schwere Unfall am 30. August habe die schon länger bekannte Problematik an der Westfalenstraße offenkundig gemacht. "Bislang war weder die Stadt noch der betroffene Discounter offenbar in der Lage, das Überqueren der Straße zu unterbinden. Daher ist es meines Erachtens zwingend geboten, die Gefahr durch verkehrsregelnde Maßnahmen zu entschärfen", fordert Michalides. Insbesondere ortsfremde Autofahrer würden nicht mit Fußgängern rechnen. Daher sollten diese durch das im Antrag genannte Verkehrszeichen auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden. Zur weiteren Entschärfung der Gefahr würde eine damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzung beitragen.

"Diese Maßnahmen können wieder entfallen, sobald die Gefahr anderweitig beseitigt wurde", schreibt der fraktionslose Stadtverordnete in seinem Antrag an den Ausschuss.

Heute, Do. 6. Oktober, 17 Uhr, Mehrzweckraum Bürgerhaus, Schlossmacherplatz.

(rue)
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