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Radevormwald
Bass-Bariton Feldhoff ganz in seinem Element

Radevormwald. Zusammen mit seiner musikalischen Partnerin Heike Müller-Ring bereitete er den Senioren der Martini-Gemeinde einen glanzvollen Einstieg ins neue Jahr. Außerdem ging's auch um das Jahresprogramm. Von Flora Treiber

Ralf Feldhoff und Heike Müller-Ring singen seit mehr als zehn Jahren gemeinsam und nehmen ihr Operetten-Programm aus dem vergangenen Jahr auch mit in das Jahr 2016. Damit sind sie in den vergangenen Monaten bereits auf Schloss Burg oder in der Klosterkirche in Lennep aufgetreten. Den Teilnehmern des Senioren-Treffs der Martini-Gemeinde bereiteten die beiden Musiker mit einer kleinen Auswahl aus ihrem aktuellen Programm einen glanzvollen Einstieg in das neue Jahr.

Friedel Müller, Leiter des Seniorentreffs, konnte den Radevormwalder und die Sängerin aus Lennep für sein Programm gewinnen und traf damit den Nerv der Gemeinde. Mit "Oh Mädchen, mein Mädchen" stimmte das Duett in den musikalischen Teil des Nachmittages ein. Begleitet wurden der Bass-Bariton und die Sopranistin von Rosemarie Zeitschner am Flügel.

"Je nach Konzert variiert unsere Begleitung, die meistens aus einem kleinen Orchester besteht. Ein Höhepunkt war die Zusammenarbeit mit dem Salonorchester Aachen", sagte Heike Müller-Ring. Sie hat ihre musikalische Leidenschaft an der Rader Musikschule entdeckt und zu dieser Zeit auch Feldhoff kennengelernt, der sein Talent regelmäßig im Chor Cäcilia St. Josef Vogelsmühle unter Beweis stellt.

"Nachdem wir uns lange Zeit aus den Augen verloren hatten, haben wir uns vor zehn Jahren wiedergetroffen und unser erstes Programm auf die Beine gestellt", sagte Feldhoff. Der 55-Jährige blickt mit seiner Gesangspartnerin auf Musical- und Operettenprogramme zurück und ist sichtlich stolz auf die vielen Auftritte über die Stadtgrenzen hinaus. "Für 2016 planen wir auch ein Open-Air-Konzert in Radevormwald. Genaueres steht allerdings noch nicht fest."

Der Senioren-Treff kam in den Genuss von "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein", "Machen wirs den Schwalben nach" und "Komm mit nach Varastin". Die meisten Operetten des Duetts sind beschwingt, nur selten traurig oder schwermütig. "Diese Gefühlswelt bilden wir bei größeren Konzerten gerne mit einem Tanzpaar ab, das sich zu unserem Gesang bewegt", sagte die 43- jährige Sängerin, die den Gesang zu ihrem Nebenberuf gemacht und eine Ausbildung im Wuppertaler Opernhaus abgeschlossen hat. Eines der schwermütigeren Lieder, das "Wolgalied", das Feldhoff als Solist vortrug, wurde direkt mit den heiteren Operetten "Ich tanz mit dir ins Himmelreich hinein" und "Tanzen möcht ich" kompensiert. "Wir wollen schließlich beschwingte Zuhörer zurücklassen", sagte Feldhoff. Dieses Ziel haben die Musiker erreicht, denn die Senioren klatschten freudig und sangen bei der Zugabe "Kein schöner Land in dieser Zeit" auch kräftig mit.

Friedel Müller nutzte den ersten Senioren-Treff im neuen Jahr auch dafür, um das Jahresprogramm vorzustellen und einen Überblick über die vielen Veranstaltungen zu schaffen. Pastor Johannes Dress hielt eine Ansprache zur Jahreslosung (siehe obenstehenden Infokasten).

Quelle: RP
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