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Radevormwald
Baumarkt und Bäcker zum Wuppermarkt

Radevormwald: Baumarkt und Bäcker zum Wuppermarkt
Investor Andreas Caduff hat beide Trakte des Wuppermarktes in Vogelsmühle 2016 übernommen. Nach der Sanierung erster Wohnungen gibt es jetzt auch konkrete Perspektiven für den Geschäftsbereich. FOTO: Müller/Caduff
Radevormwald. Aldi hat den Mietvertrag verlängert, die Metzgerei ist renoviert, ein Tierfuttergeschäft hat eröffnet. In Planung sind außerdem ein Baumarkt, eine Bäckerei und ein Tanzcafé. Von Wolfgang Scholl

Positive Nachrichten vom gewerblichen Trakt des Wuppermarktes meldet Investor Andreas Caduff, der die große Immobilie in Vogelsmühle zum 1. Juli vergangenen Jahr übernommen hat. "Aldi hat den Mietvertrag verlängert", berichtet er. Zur Länge der Laufzeit gibt es keine Auskunft. Das hat er mit Aldi Nord vereinbart. Auch für andere Flächen tun sich zum Teil schon gezielte Perspektiven auf. "Wir stehen in konkreten Gesprächen mit potenziellen Mietern, aber auch mit den Ämtern für Planung und Bauaufsicht im Rathaus", sagt der Investor. Er betont, dass seine Vermietungen nachhaltig und auf längere Zeit angelegt sind. "Das gilt schon für das bestehende Friseurgeschäft, die Metzgerei und die Postfiliale", sagt Caduff. Die Metzgerei ist vor zwei Wochen nach einer Renovierung mit einigen Neuerungen neu eröffnet worden.

Die Gemeinschaftsterrasse für die Wohnungen in Vogelsmühle am Wuppermarkt ist bereits fertiggestellt. Weitere Verbesserungen sollen folgen. FOTO: Moll

Ebenfalls neu eröffnet hat vor einigen Tagen ein Geschäft für Tierbedarf. Der Clou des Geschäftes von Heike Gollembusch ist im hinteren Bereich eine "Waschstraße" für Hunde. Die konkreten Perspektiven ergeben sich für andere, derzeit noch freie Flächen. In Gesprächen ist der Investor mit einer Großbäckerei. Die ist aber nicht nur am Verkauf interessiert, sondern auch an einem Café. "Wir haben dafür eine Lösung gefunden", sagt Caduff, so dass insgesamt demnächst mehr als 200 Quadratmeter zur Verfügung stehen werden.

Neben der Fläche, in der früher schon eine Bäckerei war, wird es im früheren mittleren Eingangsbereich demnächst eine Fläche für einen kleinen Café-Betrieb (mit Gäste- und Personaltoiletten - und räumen) geben, so, wie er heute in zahlreichen Bäckereifilialen zu finden ist.

Die Falttüre zum früheren Durchgang und auch der zweite Eingang zum früheren Wuppermarkt werden verschwinden, so dass sich dort eine für den gesamten Stadtteil interessante Fläche ergibt. In den Sommermonaten sollen auch draußen auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern Tische und Stühle aufgestellt werden.

An der Stelle, an der früher eine Zeit lang ein Getränkemarkt untergebracht war, wird ein Baumarkt seinen Platz finden. "Wir haben insgesamt eine freie Fläche von 950 Quadratmetern zur Verfügung", sagt Andreas Caduff. Das sind vier Geschäftsflächen, die in Zukunft zu einer Gesamtfläche zusammengeführt werden. Die reine Verkaufsfläche soll 750 Quadratmeter betragen, die Restflächen entfallen auf die Personalräume und das Lager. "Die hinteren Flächen sind heutzutage nur auf diese Weise zu nutzen", sagt Andreas Caduff. Da die Geschäftsfläche die 800 Quadratmeter nicht erreicht, ist die Umnutzung der Fläche auch vom derzeit gültigen Einzelhandelskonzept gedeckt, sagt Andreas Caduff. Das hätten Gespräche mit der Stadt ergeben. Die Eröffnung beider Läden ist für die Jahreswende geplant.

Eine Perspektive hat Andreas Caduff auch für das alte Kesselhaus am Kopf des Parkplatzes entwickelt. "Ich plane mit einem zweiten Partner, dort ein Tanzcafé als Begegnungsstätte zu erreichten", sagt Caduff. Auch dafür wird es eine Nutzungsänderung geben. "Dieses Café soll nicht kommerziell werden", kündigt Caduff an.

Quelle: RP
 
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