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Radevormwald
BAV stellt bessere Trennung von Müll und Biomüll fest

Radevormwald. Die Abfuhr des Biomülls in der Stadt läuft derzeit größtenteils in ruhigen Bahnen und ohne Probleme. Das berichtet Christoph Rösgen, der Leiter der Abfallwirtschaft vom Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV), der vor einiger Zeit die Organisation der Abfuhr übernommen hatte. Im vorigen Jahr war die Trennung des Biomülls vom Restmüll eingeführt worden. Da der Verband aber die Abfuhr seit August vorigen Jahres kontrolliert und auch dokumentiert, hatte es im Mai in Radevormwald Kontrollen der Biomüll-Tonnen gegeben. Dabei hatte die Kontrolleurin vor der Abfuhr die Tour abgelaufen und den Tonneninhalt untersucht. Bei einfachen Verstößen gab es einen Warnzettel, bei schwereren Verstößen wurde der Biomüll nicht abgeholt und die Bürger mussten nachbessern. Das hatte zu Aufregung geführt und auch zu Beschwerden. Eingespielt hat sich auch die Nutzung der Tüten für den Biomüll. Da der BAV den Biomüll schnell in vier Wochen kompostiert, können nur Papiertüten genutzt werden und nicht langsam verrottende andere Tüten.

In der kommenden Woche beginnen die Kontrollen in der Nachbarstadt Wermelskirchen. In Rade wird es wie in den anderen Kommunen Stichpunktkontrollen geben, die der BAV aber nicht ankündigen wird. "Wir haben in Rade nach unseren Erfahrungen der vergangenen Wochen eine große Durchdringungstiefe erreicht", sagt Rösgen, der die Aktion als erfolgreich ansieht.

(wos)
 
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