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Radevormwald
Bei Freunden in der Partnerstadt

Radevormwald. 40 Personen beteiligten sich an der Bürgerreise des Partnerschaftskomitees Rade-Châteaubriant zum 35-jährigen Bestehen der Partnerschaft. Wie Helmut Stoffel, zweiter Vorsitzender und Pressesprecher, mitteilt, liefen die Vorbereitungen seit Monaten auf Hochtouren. "Vor allem der Vorsitzenden Erni Huckenbeck ist es zu verdanken, dass die Reise organisatorisch in jeder Beziehung ein Erfolg wurde", schreibt Stoffel. Die Fahrt umfasste eine Fülle an touristischen und kulinarischen Höhepunkten.

Auf der Hinfahrt entdeckten die Rader den vor 1000 Jahren nachgewiesenen Ort Fecamp, berühmt für seine Kalkstein-Steilküste und seine normannische Architektur. In Honfleur kamen Freunde der Meeresfrüchte auf ihre Kosten. In Châteaubriant erwartete die Gäste ein umfangreiches Programm, da neben der offiziellen Gruppe des Partnerschaftskomitees auch eine Vertretung der Stadt Radevormwald unter Leitung von Bürgermeister Johannes Mans sowie eine Jugendgruppe mit Dejan Vujinovic vor Ort waren. Im Mittelpunkt standen Besichtigungen und ein Empfang im Rathaus mit Bürgermeister Alain Hunault. "Die Bürgermeister beider Städte würdigten die Beziehungen zwischen unseren Städten, vorrangige Themen waren die Gründung und die vielfältigen Beziehungen zwischen Vereinen und Institutionen", schreibt Stoffel.

Erinnert wurde an die Väter der Beziehung: für die französische Seite der damalige Bürgermeister Xavier Hunault, Vater des heutigen Bürgermeisters, und für die Radevormwalder Seite der frühere Bürgermeister Heino Janssen und Stadtdirektor Dr. Joachim Ecarius. Eine besondere Ehre erfuhr der offizielle Empfang dadurch, dass der damalige Unterzeichner des Partnerschaftsvertrages, M. Xavier Hunault, mit über 90 Jahren in Begleitung seiner Gattin dieser Feierstunde beiwohnte. Auch von Radevormwalder Seite war ein Zeitzeuge der damaligen Unterschriftszeremonie anwesend: Gunda Schaub, seinerzeit Ratsmitglied der SPD. Ausdrücklich gelobt wurde von französischer Seite die Anwesenheit vieler Mitglieder des Rader Komitees, "darin sahen die Gastgeber einen Ausdruck der guten gegenseitigen Beziehungen" schreibt Stoffel.

Wie bei Reisen des Châteaubriant-Komitees üblich, fand auch eine Fahrt zur Atlantikküste statt. Ziel war die Insel Noirmoutier. Krönender Abschluss war ein Essen der Extraklasse. Der Abschied aus der Partnerstadt fiel allen Beteiligten nicht leicht. "Nach einer außerordentlich eindrucksvollen Reise kehrten alle Teilnehmer nach Radevormwald zurück, um noch einige Zeit von diesen Eindrücken zu zehren", berichtet Stoffel.

(rue)
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