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Radevormwald
Bergische Ausbildungstage an zwei Standorten

Radevormwald: Bergische Ausbildungstage an zwei Standorten
Schulleiterin Sylvia Wimmershoff und ihr Stellvertreter Thilo Müscher freuen sich auf die neuen "Ausbildungstage". FOTO: laura IHMe
Radevormwald. Im Februar fusionierten die Berufskolleg-Standorte Wermelskirchen und Wipperfürth zum Bergischen Berufskolleg. Und so werden auch die Bergischen Ausbildungstage zu einer gemeinsamen neuen Veranstaltung. Früher fand in Wipperfürth im Wechsel mit der Haupt- und der Realschule ein auf die Hansestadt ausgerichteter Ausbildungstag statt. In Wermelskirchen war es der jährliche Ausbildungsbasar, ausgerichtet vom Berufskolleg, zu dem die Schüler aus Wermelskirchen, Hückeswagen und Radevormwald eingeladen wurden - und dieses Angebot reichlich nutzten. Von Walter Schubert

Das Anliegen der Bergischen Ausbildungstage hat sich nicht verändert: Firmen, Behörden und Dienstleister stellen sich vor, informieren und werben für ihr Ausbildungsangebot. Die Schüler haben durch dieses kompakte Angebot eine gute Informationsmöglichkeit. "Mehr als 100 Firmen werden dabei sein", berichtete Schulleiterin Sylvia Wimmershoff. "46 am Standort in Wipperfürth und 80 in Wermelskirchen. Dabei gibt es auch Überschneidungen durch Firmen, die sich an beiden Orten vorstellen." - in Wipperfürth Ringstraße 42, am Samstag, 23. September, 10 bis 14 Uhr, und in Wermelskirchen in der Kattwinkelschen Fabrik am Dienstag, 26. September, 10 bis 18 Uhr.

Die Bandbreite der vorgestellten Berufe ist groß - vom Zerspanungstechniker, Automobilkaufmann, Mechatroniker, Frisör über viele technische Berufe der bergischen Industrie bis zur Polizei oder Bundeswehr. "Viele Firmen bringen auch ihre jungen Mitarbeiter mit, die bereits in der Ausbildung stecken. Daraus ergeben sich Kontakte und Gespräche auf Augenhöhe mit den Bewerbern und Interessenten", erklärte der stellvertretende Schulleiter Thilo Müscher. Die Wege zum Wunschberuf sind vielfältig und eine gute Information und Beratung sicher hilfreich. Wimmershoff nennt ein Beispiel: "Ein Schüler macht eine Ausbildung als Zerspanungstechniker und parallel dazu eine Abendschule für die Fachhochschulreife. Damit möchte er dann in den Polizeidienst gehen." Was auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, erklärte Wimmershoff: "Behörden stellen gerne Leute ein, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Denn die Ausbildung gilt ja nicht nur für den speziellen Beruf, sondern war ja auch eine Lebens- und Erfahrungsausbildung."

Ein Aspekt ist heute richtig aktuell: "Die Firma für Ausbildung und Beruf sollte auch nach dem Arbeitsweg ausgewählt werden", lautete die Empfehlung, "denn die Wege nach Köln oder Düsseldorf kosten nicht nur viel Geld und Nerven, sondern auch Lebenszeit und -qualität".

Wimmershoff und Müscher sind sicher, dass das Bergische eine große Vielfalt an attraktiven Ausbildungsplätzen bietet. "Da müsste für jeden ein passender Beruf dabei sein", sagt die Leiterin. "Eigeninitiative, Fleiß und Durchhaltevermögen sind wichtig. Und die jungen Leute sollten alle Info- und Beratungsmöglichkeiten nutzen - dafür empfehlen sich die Bergischen Ausbildungstage."

Quelle: RP
 
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