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Radevormwald
Bewohner der Froweinstraße wollen ihre Poller zurück

Radevormwald: Bewohner der Froweinstraße wollen ihre Poller zurück
Die Sichtachse für die Linksabbieger aus der Froweinstraße wird nach der Fertigstellung des Neubaus neu bewertet. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. Die Ausfahrtsituation aus der Froweinstraße in Bergerhof ist für die Anwohner ein tägliches Übel. Das berichtet BM-Leser Lutz Aldermann mit Verweis auf andere Anwohner. Er sieht wegen der dort oft auf dem Geh- und Radweg parkenden größeren Fahrzeuge regelmäßig gefährliche Situationen für Anwohner oder auch andere Verkehrsteilnehmer, die als Linksabbieger auf die Elberfelder Straße (B 229) in Richtung Herbeck/Remscheid fahren wollen.

"Früher hatten wird dort Poller", sagt Aldermann. Die hätten verhindert, dass Pkw- oder Lkw-Fahrer direkt an und hinter der Kreuzung geparkt hätten. Im Zuge einer Sanierung seien Rad- und Gehweg entstanden und die Poller verschwunden. Er habe Bürgermeister Johannes Mans bereits zweimal in einer Bürgersprechstunde auf die gefährliche Situation hingewiesen.

Ordnungsamtsleiter Jochen Knorz bestätigt, dass dort früher Poller gestanden haben. Im Zuge des Baus eines Hochbordsteins zum Rad- und Gehweg seien die Poller vor vielen Jahren nicht erneuert worden. "Meine Kollegen, die wie ich die Situation kennen und sie auch beobachten, haben nicht bestätigt, dass dort regelmäßig größere Fahrzeuge auf dem Rad- und Gehweg stehen", sagt Knorz.

Aus den Akten gehe hervor, dass über die Verkehrssituation an der Kreuzung in den Jahren 2005/2006 diskutiert worden sei. Mit dem Ergebnis, dass die Kreuzung damals unverändert blieb. Auch gebe es keine aktuelle Unfallaufstellung. Wenn der neue Bäckerei- und der Café-Betrieb fertiggestellt sind, werde man die Situation neu bewerten, sagt der Ordnungsamtsleiter. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, muss die Stadt die Lage mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW und der Verkehrsdirektion der Polizei beraten.

Auch fragt Lutz Aldermann nach der Anordnung des Parkplatzes und dem Gerücht in Bergerhof, dass Investor Steinbrink von seinem Grundstück aus eine zweite Ausfahrt auf die Elberfelder Straße erhält. "Es wird keine zweite Ausfahrt an der Vorderfront zur Elberfelder Straße geben", sagt Jochen Knorz. Die Andienung mit Einfahrt zu und Ausfahrt von den geplanten 22 Parkplätzen des Neubaus der Bäckerei Steinbrink sei ausschließlich über die Froweinstraße vorgesehen.

(wos)
 
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