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Radevormwald
"Bismarck" soll weiter entwickelt werden

Radevormwald: "Bismarck" soll weiter entwickelt werden
Auf dem ehemaligen Bismarck-Gelände hat sich viel getan seit Januar 2013. Auf der Fläche im Vordergrund steht jetzt Edeka, im Hintergrund sind Parkplätze. Einige der Hallen auf der linken Seite werden derzeit abgerissen. Der Investor will die Fläche weiter entwickeln. FOTO: Hans Dörner (Archiv)
Radevormwald. Wilfried Ohlinger möchte in Bergerhof weitere Geschäfte ansiedeln. Es entstehen neue Parkplätze. Von Wolfgang Scholl

An der Elberfelder Straße in Berberhof sind seit zwei Wochen die Tiefbauer aktiv. Neben den Parkplätzen auf der ehemaligen Brachfläche werden kleinere Hallen und Gebäudeteile abgerissen. "Wir werden dort 31 neue Parkplätze schaffen", sagt Wilfried Ohlinger, der die Flächen der ehemaligen Bismarck-Werke vor vielen Jahren erworben hatte. Jetzt plant er einen weiteren Schritt seiner Investitionen auf der Fläche.

Über Jahrzehnte lag die Industriefläche, auf der früher, bis Ende der 1950er Jahre, die alten "Bismarck-Fahrräder und -mopeds" produziert wurden, brach. Nur in Teilen waren Hallen oder Büroräume vermietet. Dann entwickelte Investor Wilfried Ohlinger ab dem Jahr 2010 neue Ideen, konkretisierte sie und setzte sie in den Jahren 2012 und 2013 auch um. Unter der Marke Edeka eröffnete dort im Dezember 2013 ein großes Einzelhandelsgeschäft. Zuvor waren Teile der alten Hallen abgerissen worden, auch die Flächen, in denen früher Karl Kalkuhl seine beliebten Bratwürste produzierte. Bis zum Abriss nutzte er zum Beispiel die ehemaligen Metzgerei-Flächen.

Dann entstand eine große Tragwerk-Halle mit dem Einzelhandelsgeschäft. Jetzt hat Wilfried Ohlinger weitere Pläne, die er umsetzen möchte. Den Abriss von Haus- und Gewerbeflächen hatte er schon 2013 ins Auge gefasst, damals aber erst einmal die Einzelhandelsfläche samt neuer Ein- und Ausfahrt zum Grundstück gebaut. "Jetzt entstehen weitere 31 Parkplätze, die damals schon so festgelegt worden sind", sagte Ohlinger. Dann wird es in Bergerhof an der Elberfelder Straße 150 Parkplätze geben.

In den Startlöchern steht der Investor auch für weitere Neuerungen. Wie vor drei Jahren angekündigt, schweben ihm fünf oder sechs weitere Handels- und Dienstleistungsflächen vor, die er vermieten möchte. Für die Entwicklung dieser Flächen möchte er den Kontakt zu Bürgermeister Johannes Mans suchen. Den zur Bauverwaltung hat er bereits gesucht. "Ich möchte den Bürgermeister kennenlernen und mit ihm die Pläne durchsprechen", sagt Ohlinger. Er habe dies bisher nicht getan, weil der neue Bürgermeister von Rade erst einmal andere Aufgaben hatte. Ohlinger hofft als Investor auch, dass sich die Stadt demnächst beweglicher zeigen wird. Die genauen Pläne will er erst vorstellen, wenn sie zu Ende geplant sind und auch in der gewünschten Form umgesetzt werden können.

Quelle: RP
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