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Radevormwald
Bündnis 90/Die Grünen fordern Begräbniswald für Radevormwald

Radevormwald. Wirtschaftliche Aspekte und die Möglichkeit, eine Ausgleichsmaßnahme zu schaffen, sind die Hauptbeweggründe für einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen an den Bauausschuss, der am kommenden Donnerstag, 1. Dezember, 17 Uhr, im Mehrzweckraum des Bürgerhauses tagt. Die Verwaltung soll beauftragt werden, einen Begräbniswald in Radevormwald zu schaffen.

"Bekanntermaßen ist der Kommunalfriedhof zu groß dimensioniert und zu teuer in der Unterhaltung. Gleichzeitig hat sich die Bestattungskultur verändert", erklärt die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Pech-Büttner in dem Antrag.

Sinn des Begräbniswaldes sei die naturnahe Bestattung von Aschen. Er sei aufgrund seines Baumbestandes ein besonderer Ort der Trauer und Erholung und biete individuelle, naturnahe Bestattungen in einem naturbelassenen Waldstück als Alternative zur Bestattung auf einem Friedhof. "Im Begräbniswald werden Aschen im Wurzelbereich des vorhandenen bzw. neu zu schaffenden Bewuchses bestattet. Eine herkömmliche Grabpflege, wie sie von Friedhöfen bekannt ist, ist im Begräbniswald ausgeschlossen. Die Pflege wird der Natur überlassen", erläutert Pech-Büttner.

Zur notwendigen Erweiterung des vorhandenen Baumbestandes eigne sich eine Verknüpfung im Sinne geforderter Ausgleichsmaßnahmen, schreibt die Fraktionsvorsitzende der Grünen.

(rue)
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